Da wird mal kurz wieder ein Bankenrettungspaket parlamentarisch durchgewunken - und kaum einer schreit auf. Dabei werden die gleichen Fehler gemacht wie beim letzten Mal.
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Die Entscheidung, ob die Währungsunion überlebt, fällt nicht wie behauptet in Italien - sondern wird von Angela Merkel und Mario Draghi getroffen.
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Die Beschlüsse des Brüsseler EU-Gipfel sowie die Aktionen der Zentralbank zeigen: Europa bereitet sich auf den Austritt Griechenlands aus der Währungsunion vor - und dessen Folgen.
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Viele warten auf die ultimative Rettungsaktion. Die ist doch längst im Gange. Elegant umgeht die Europäische Zentralbank das Staatsfinanzierungsverbot durch großzügige Bankenhilfe.
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Der Bondmarkt lehrt deutsche Politiker, sich hart wie Kruppstahl gegenüber notleidenden Partnerländern zu verhalten – ist schließlich auch zum Nutzen Deutschlands.
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Die EZB soll nicht die Schulden von Staaten finanzieren, sagen Kritiker - diese Scheinheiligen wollen aber in Wahrheit nur, dass Privatbanken weiter als Mittler daran verdienen können.
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Die ökonomisch Starken in der Euro-Zone müssen die Schwachen unterstützen - etwa mit milliardenschweren Sozialtransfers. Die deutsche Einheit eignet sich als Vorbild.
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Wieder soll der Finanzsektor mit viel Steuerzahlergeld gerettet werden. Dabei ist es höchste Zeit, dass er auf ein erträgliches Maß geschrumpft wird.
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Es ist gar kein Problem, dass die Europäische Zentralbank Staatsanleihen aufkauft. Wohl aber, dass sie es selbstherrlich und willkürlich tut - und ohne parlamentarische Kontrolle.
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Vielen kommt jetzt die Theorie gelegen, die schwache Börse schwäche die Konjunktur. Die Wirklichkeit ist einfacher: Die schwache Konjunktur lässt die Börsenpreise in den Keller gehen.
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Vier Jahre währt nun die Finanzkrise. Manches ist heute so prekär wie damals. Es gab eine Zeit, da hätten Eurobonds die gemeinsame Währung noch retten können - jetzt nicht mehr.
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Um der Euro-Krise zu entkommen, sollten sich die Euro-Staaten nicht länger die Zinssätze diktieren lassen. Eine radikale, aber sinnvolle Option: Standardbonds für alle.
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Zwölf Jahre lang haben wir Ihnen gedient, liebe Leser, nun ist es an der Zeit Abschied zu nehmen. Es war uns stets ein Vergnügen. Die Redakteure und Verlagsmitarbeiter der FTD.
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