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04.01.2010, 14:00
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Fahrbericht:
Fiat Doblo 1.6 Multijet - Genügsamkeit im Quadrat
Die Italiener haben ihren Hochdachkombi komplett runderneuert. Der Wagen ist nun größer, breiter, deutlich höher und trotzdem weniger durstig. Mit an Bord sind auch ein paar alte Bekannte, die den Erfolg des Neuen anschieben sollen.
Bald gibt es ein Wiedersehen mit alten Freunden: Rechtzeitig vor dem Marktstart im Februar und passend zur Winterolympiade aktiviert Fiat in einem neuen Werbespot wieder die Bob-Mannschaft der tropisch warmen Karibikinsel Jamaika. Die Jungs, mittlerweile etwas gesetzter, machen wieder Werbung für den gleichen Mannschaftstransporter wie vor acht Jahren: den Fiat Doblo.
An der grundsätzlichen Aussage brauchten die Fiat-Werber nicht viel ändern: Ein solides Gefährt mit viel Platz für alle Herausforderungen jedes noch so exotischen Alltags. Rund eine Million mal hat sich der Vorgänger verkauft. Und bei Fiat ist man guter Dinge, dass der runderneuerte Doblo da nicht schlechter auf die Piste geht.
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Fiat Doblo 1.6 Multijet - Genügsamkeit im Quadrat
Auch die Italiener haben bei der Neuauflage dem Wachstumstrend gehuldigt. Der Doblo der neuen Generation baut nicht nur auf einer neuen Plattform auf, er hat auch kaum ein Bauteil des Vorgängermodells übernommen und ist getreu dem olympischen Prinzip höher, länger, weiter - und ein bisschen schneller.
So breit wie eine E-Klasse
Kam der alte Doblo noch mit einer Höhe von 1818 mm aus, so legt der neue nun 1845 mm vor. Die Länge ist von 4253 mm auf 4390 mm gewachsen. Und mit 1822 mm Breite kann es der Doblo bei der Parkplatzsuche nun fast schon mit der Mercedes E-Klasse aufnehmen.
Solche Dimensionen haben Vor- und Nachteile. Zu den Vorteilen gehört, dass auch der Radstand auf 2755 mm wachsen kann und so Insassen und Gepäck mehr Platz zwischen Front- und Hinterachse verschafft. Bei der Bestuhlung als 5-Sitzer etwa bleiben 790 Liter fürs Gepäck übrig, bei umgeklapptem Gestühl sind es bis zu 3200 Liter - 200 Liter mehr als bisher. Praktisch ohne Platz für Ladung muss der Doblo allerdings als 7-Sitzer auskommen, dann passt hinter die dritte Reihe gerade mal eine Aktentasche.
Vor das üppige Gepäckabteil haben die Fiat-Designer eine nicht minder üppige Heckklappe gesetzt. Um sie nach oben zu schwingen, braucht es nicht viel Kraft - aber jede Menge freien Platz hinter dem Auto. Vielleicht sollten die Italiener noch über eine asymmetrisch geteilte Hecktür als Alternative nachdenken.
Viel Platz gibt auch für die Passagiere. Zwar lässt sich die Bank in der zweiten Reihe nicht verschieben, doch der Abstand zu den Vordersitzen bietet reichlich Platz für die Knie. Ohnehin ist das Raumgefühl im Doblo üppig. Um so überraschender ist, dass die Möglichkeiten des üppigen Raumes mitunter nicht genutzt werden. So hat zum Beispiel nur der Fahrersitz eine Armlehne über dem Mitteltunnel. Der Beifahrer muss ohne auskommen.
Über den Preis schweigt Fiat
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Pressinform, 04.01.2010
© 2010 Financial Times Deutschland,
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