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01.12.2009, 14:00
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Neuvorstellung:
Audi A8 - der Krise zum Protz
Während andere Luxushersteller in diesen schwierigen Zeiten bewusst leisetreten, laden die Ingolstädter zum Mega-Event nach Miami. Alle Welt soll wissen, dass sie mit ihrem neuen Flaggschiff viel vor haben.
Es gibt viele Möglichkeiten, ein Fahrzeug öffentlichkeitswirksam zu präsentieren. Die meisten Hersteller tun dies auf einer der großen Automessen, irgendwo zwischen Frankfurt, Tokio, Schanghai und Detroit.
Ist das Fahrzeug besonders wichtig und soll die Aufmerksamkeit nicht von anderen Modellen geschwächt werden, bietet sich ein eigener Event an. So ließ Mercedes die erste Maybach-Generation mit der Queen Mary nach New York cruisen und mit einem Hubschrauber in den Financial District einfliegen.
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Audi A8 - der Krise zum Protz
Doch die Zeiten haben sich geändert. Die Hersteller müssen sparen. Selbst ausgewiesene Premiummarken mit einem Blick für Image und Positionierung präsentieren Luxuslimousinen verglichen mit vergangenen Zeiten heutzutage oftmals mit kleinem Aufwand und überschaubaren Kosten. Mercedes zeigte sein Aushängeschild die S-Klasse im Schwarzwald und BMW blieb bei der Präsentation des neuen 7ers ebenfalls in deutschen Landen.
Eine Party wie zu besten Boom-Zeiten
Dass man auch in schwierigen Zeiten wie früher feiern kann, zeigt der Volkswagen-Konzern mit seinem eifrig polierten Aushängeschild Audi. Rund 800 geladene Gäste durften Zeuge sein, als der neue A8 im ebenso sonnigen wie exklusiven Miami Beach erstmals das Licht der automobilen Welt erblickte.
Bereits am Vorabend eine lockere Party mit Jazz-Livekonzert von Till Brönner und Lesli Mandoki, am Tag darauf ein Megaevent, der in der Autobranche seinesgleichen sucht.
Eines wird schnell klar: mit dem neuen A8 hat Audi viel vor. Endlich will man mit dem neuen Modell aus dem Schatten von BMW und Mercedes heraustreten, die mit 7er und S-Klasse die Luxusklasse weltweit dominieren. Insbesondere in den USA wollen die Ingolstädter eine neue Stärke zeigen, denn während die deutsche Premiumkonkurrenz schon seit Jahr und Tag besonders im Großraum New York, Südflorida und Kalifornien prächtige Geschäfte mit der Luxusklasse macht, hinkt Audi insbesondere durch ein zu kleines Händlernetz hinterher - auch bei der letzten A8-Generation. Audi-Vorstand Rupert Stadler: "Der Audi A8 ist für uns eine wirklich große Sache. Er zeigt all das, was wir können."
Der Mehr-Millionen-Event soll ein Aufbruch in eine neue Luxus-Welt sein; der neue A8 Maßstäbe setzen. Das Design ist sauber, elegant und edel, wie man es von einem Audi der Oberklasse erwartet. Weiche, fließende Formen mit starken Anlehnungen an die letzte Achter-Generation und den aktuellen A4. Ebenso wie sein Vorgänger ist auch der neue A8 mit einer Aluminiumkarosse ausgestattet.
Im Innenraum wird es noch edler
Besonders auffällig präsentieren sich die die Front mit den Voll-LED-Scheinwerfern, dem blitzendem Singleframe-Kühlergrill und feinen Linien, die sich bis zum Fahrgastraum ziehen. Die Dachlinie ist flacher als bei der Konkurrenz von 7er oder S-Klasse und am Heck fallen die leuchtstarken LED-Scheinwerfer mit je 72 Leuchtdioden ins Auge.
Maßstäbe setzt der Neuling in erster Linie im Innenraum. Oberflächen, Ledernarbungen, Schalter und Bedienelemente werden der elitären Konkurrenz Kopfzerbrechen bereiten. Hier haben die Ingolstädter nochmals deutlich draufgesattelt. Die Beinfreiheit im Fond ist üppig; doch für den Kopf wird es über 1,85 Meter noch immer eng.
Teil 2: Viel Technik und sportliche Motoren
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Pressinform, 01.12.2009
© 2009 Financial Times Deutschland,
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