FTD.de » Auto » Neuvorstellungen » Mini Countryman - SUV-Zwerg für die Stadtflucht

Merken   Drucken   01.02.2010, 10:58 Schriftgröße: AAA

Neuvorstellung: Mini Countryman - SUV-Zwerg für die Stadtflucht

Allrad-Nachwuchs im Miniland: Der Countryman ist der neue Viertürer der Marke, kommt aber konventioneller daher als die Studie Crossover. Dafür gibt es endlich einen Mini mit praxistauglichem Kofferraum.
Als Mini seine Studie Crossover zeigte, sprühte die vor Ideen. Vor allem das ungewöhnliche Türkonzept war eine Schau: Die Kofferraumklappe schwenkte wie eine Tür zur Seite, schmiegte sich dann aber platzsparend ans Heck. Die rechte Fondtür öffnete sich ganz normal, die linke schwenkte wie eine Schiebetür nach hinten. Diese Ideen hat Mini nicht ins Serienmodell hinübergerettet. Der Countryman wird ein normaler Viertürer, die Heckklappe schwenkt wie bei jedem x-beliebigen Kombi nach oben. Der Wagen hat im Normalzustand vier Einzelsitze, eine Sitzbank für drei Fondpassagiere gibt es optional.
Mit 4,1 Metern Länge überragt der Countryman den Kombi Clubman nur um sieben Zentimeter. Durch die aufrecht stehende Front, die großen Räder und die ausgestellten Kotflügel mit schwarzen Schutzleisten steht der Mini-SUV robust und stämmig auf dem Asphalt. Statt der üblichen Mini-Kulleraugen sind die Scheinwerfer des Countryman etwas in die Länge gezogen. Der eigenwillig geformte Hexagon-Kühlergrill und die breiten unteren Lufteinlässe mit integrierten Nebelleuchten runden das für einen Mini fast schon aggressive Auftreten ab.
Galerie Mini Countryman - Mini-SUV für die Stadtflucht
Im Interieur warten zunächst keine Überraschungen - das Cockpit entspricht in seiner Anordnung weitgehend dem des normalen Mini. Ins Auge fallen allerdings der wie ein Schubhebel geformter Handbremsgriff und die Mittelkonsole, die aus zwei Schienen besteht und sich vom Handbremshebel bis in den Fond hindurchzieht. Auf diesem „Centre Rail“ lassen sich Armlehne, Becherhalter, Handyhüllen und andere Ablagen im Mini-Design aufstecken und frei verschieben. Das Centre Rail gehört ebenso wie Klimaanlage und CD-Radio zur Serienausstattung des Countryman.
Die Fondsitze lassen sich in Längsrichtung verschieben und im Verhältnis 60:40 (beziehungsweise 40:20:40 bei der dreisitzigen Rückbank) umklappen. Das Gepäckraumvolumen wächst so von 350 auf bis zu 1170 Liter. Zur optionalen Ausstattung gehören unter anderem Navigationssystem, Schnittstellen für Handys und Smartphones, Xenon-Scheinwerfer mit dynamischem Kurvenlicht, Sportfahrwerk, Anhängerkupplung und ein Panorama-Glasdach.
Permanentes Allradsystem gegen Aufpreis
Unter der Haube warten beim Countryman Motoren von 90 bis 184 PS. Der Mini One Countryman mit 1,6-Liter-Benziner leistet 72 kW/98 PS, beschleunigt in 12,7 Sekunden von 0 auf 100 Stundenkilometer und erreicht Tempo 175. Der Durchschnittsverbrauch liegt bei 5,9 Litern pro 100 Kilometer (Werksangabe). Der Cooper Countryman hat 90 kW/122 PS anzubieten, schafft 190 Stundenkilometer und genehmigt sich im Schnitt 6,1 Liter Sprit.
Das sportliche Topmodell ist der Cooper S Countryman, der aus dem gleichen Hubraum dank Twin-Scroll-Turbolader 135 kW/184 PS schöpft. Das maximale Drehmoment liegt bei 260 Newtonmetern, der Wagen beschleunigt in 7,6 Sekunden von 0 auf Tempo 100 und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 215 Stundenkilometern. Der Verbrauch soll bei 6,3 Litern pro 100 Kilometern liegen. Neu an Bord ist bei allen Versionen des 1,6-Liter-Motors die vollvariable Ventilsteuerung.
Der genügsamste Mini-Kraxler ist der One D Countryman mit einem 66 kW/90 PS starken Dieselmotor. Er erreicht 170 Stundenkilometer und verbraucht im Durchschnitt 4,3 Liter auf 100 Kilometer. Etwas mehr Power hat der Cooper D Countryman anzubieten, der mit 82 kW/112 PS in 10,9 Sekunden von 0 auf Tempo 100 beschleunigt, maximal 180 Stundenkilometer schafft und sich beim Verbrauch mit durchschnittlich 4,4 Litern begnügen soll. Zum Sparen sind bei allen Countryman-Modellen unter anderem Bremsenergie-Rückgewinnung, Start-Stopp-Automatik sowie die Schaltpunktanzeige auf der Instrumententafel an Bord. Geschaltet wird mit einem manuellen Sechsganggetriebe, für die Benzinmodelle gibt es optional eine Sechsgang-Automatik.
Das permanente Allradsystem „Mini All4“ steht gegen Aufpreis zur Verfügung. Bei diesem System steuert ein direkt am Hinterachsgetriebe angebrachtes elektrohydraulisches Mitteldifferenzial stufenlos die Kraftverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse. Im normalen Fahrbetrieb gehen bis zu 50 Prozent des Antriebsmoments an die Hinterräder, in Extremsituationen bis zu 100 Prozent. Ebenfalls optional gibt es eine Differenzialsperre für die Vorderachse.
Im vierten Quartal 2010 dürfte der Countryman zu den Händlern rollen. Was er kosten soll, hat Mini noch nicht verraten. Der Preis soll sich ungefähr 3000 Euro oberhalb des Clubman einpendeln, was für einen Basispreis um 22.000 Euro sprechen würde. Die Öffentlichkeit bekommt den Wagen erstmals auf dem Genfer Autosalon im März zu sehen.
  • Pressinform, 01.02.2010
    © 2010 Financial Times Deutschland,
Bookmarken   Drucken   Senden   Leserbrief schreiben   Fehler melden  
Automarkt - News, Service und Tests
Automarkt - Die Automobilbranche im Überblick

Entdecken Sie alle wichtigen Daten, Bilder und Infografiken zur Entwicklung des Automarkts und erfahren Sie aktuelle News zu Ihrer Lieblings-Automarke! Hier erhalten Sie Infos und Service zu allen Automarken von Audi bis Volvo. mehr

Suchen Sie in unserer Auto-Datenbank Die Auto-Datenbank von FTD.de
 


  14.05. Unterwegs in Baden-Württemberg Einparken mit dem Opel Astra Gtc 2.0 CDTI
Unterwegs in Baden-Württemberg: Einparken mit dem Opel Astra Gtc ...

Erst bei der Parkplatzsuche lernt man ein Auto richtig kennen. Wir stellen jede Woche einen neuen Wagen ab. Diesmal den Opel Astra Gtc 2.0 CDTI. mehr

Motorsport
  Sind Sie Facebook-fit?

Egal, ob man es mag oder nicht - das soziale Netzwerk ist ein Thema an der Börse. Kurz vor dem Gang aufs Parkett können Sie Ihr Wissen über Facebook in diesem Quiz auffrischen.

Zunächst ein paar Eckdaten. Facebook geht voraussichtlich am Freitag an die Börse, kurz nach Mark Zuckerbergs Geburtstag am 14. Mai. Wie alt wurde er?

Börsengang: Sind Sie Facebook-fit?

Alle Tests

NEUVORSTELLUNGEN

mehr Neuvorstellungen

TRENDS

mehr Trends

SERVICETOOLS

mehr Servicetools

 
© 1999 - 2012 Financial Times Deutschland
Aktuelle Nachrichten über Wirtschaft, Politik, Finanzen und Börsen

Börsen- und Finanzmarktdaten:
Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch die Interactive Data Managed Solutions AG. Es wird keine Haftung für die Richtigkeit der Angaben übernommen!

Über FTD.de | Impressum | Datenschutz | Disclaimer | Mediadaten | E-Mail an FTD | Sitemap | Hilfe | Archiv
Mit ICRA gekennzeichnet

VW | Siemens | Apple | Gold | MBA | Business English | IQ-Test | Gehaltsrechner | Festgeld-Vergleich | Erbschaftssteuer
G+J Glossar
Partner-Angebote