Wer die Gänge nicht ausdreht und seinen Gasfuß etwas im Zaum hält, darf sich immerehin über einen Verbrauch von rund sieben Litern Super pro 100 Kilometer freuen. Das ist in dieser Klasse ein ordentlicher Wert. Wer bisher mit der 155-PS-Version geliebäugelt hat, der ist beim 170-PS-Modell deutlich besser aufgehoben und bekommt obendrein noch einen fairen Verbrauch.
Mit seinen 170 PS ist der MiTo auch mit dem aufgedruckten Kleeblatt kein echter Sportler. Dafür ist das Fahrwerk trotz variabler Einstellmöglichkeiten zu komfortabel und die Ambitionen bei der Kurvenjagd zu klein. Gerade bei sportlicher Gangart stören die spürbaren Antriebskräfte in der Lenkung und der dürftige Seitenhalt der Sitze.
Serienmäßig hat der Kleeblatt-Italiener die mit dem 147er eingeführte elektronische Vorderachs-Differenzialsperre an Bord. Sie sorgt dafür, dass die 170 Turbo-PS nicht nutzlos in engen Kehren verpuffen.
Für ein Topmodell schwache Grundausstattung
Die Optik des Topmodells unterscheidet sich außen wie innen kaum von den anderen MiTo-Versionen, die aktuell bei unter 13.000 Euro für das 78 PS starke Einstiegsmodell starten. Innen gibt es Platz für zwei Erwachsene vorn und zwei kleingewachsene Personen im Fond. Der Laderaum des 1,2 Tonnen leichten Fronttrieblers fasst 270 Liter, mit umgeklappter Rückbank sind es 950 Liter.