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08.09.2010, 14:00
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Fahrbericht:
Audi A7 Sportback 2.8 FSI - eleganter Neuling
Die Ingolstädter kehren zurück zu ihren Wurzeln: Mit einer eleganten Fließhecklimousine wollen sie der Kundschaft eine Alternative zum allzu gewöhnlichen A6 bieten. Doch das Plus an Individualität macht sich auch beim Preis bemerkbar.
Ganz neu ist die Idee nicht. Audis erste Avant-Generation des 100er-Modells zeigte deutliche Parallelen zum neuen, imageträchtigen Designobjekt A7. Damals war das Ganze eine Mischung aus beliebtem Schrägheck und genau dem Kombi, den man eben noch nicht hatte.
Im Laufe der Jahre wurde der Avant bei Modellen wie A4 und A6 zur echten Kombiversion - und zu einem wahren Bestseller. Nachdem der an sich zweitürige Audi A5 bereits einen viertürigen Sportback-Bruder bekam, legt Audi zeitnah mit einer größeren Version nach.
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Audi A7 Sportback 2.8 FSI - eleganter Neuling
Die Motoren stammen ebenso wie das Getriebe aus dem Konzernregal. Das spart Entwicklungs- und Produktionskosten. Und die Plattform teilt sich die viertürige Fließhecklimousine mit der neuen Generation des A6, die im Frühjahr 2011 auf den Markt kommt.
Alternative zum drögen Firmenfahrzeug A6
Aufgrund seines Designs und des großzügigen Platzangebots hat der A7 gute Chancen, sich als individuelle Alternative zum eher drögen Firmenfahrzeug A6 zu etablieren. Trotz betont niedriger Dachlinie gibt es großzügige Platzverhältnisse für vier Personen und einen üppig dimensionierten Laderaum zwischen 535 und 1390 Litern.
Wie schon der Audi A8 will sich auch der kleinere Bruder A7 als Technologieträger in Szene setzen. Luftfederung, Doppelkupplungsgetriebe, LED-Frontscheinwerfer, Abstandstempomat, Spurhalte- und Nachtsichtassistent, aktives Hinterachsdifferenzial, Allradantrieb, Start-Stopp-System und bedarfsgerecht geregelte Verbraucher sind nur einige Details. Selbst das bislang ungeliebte Head-Up-Display feiert im A7 seine Audi-Premiere.
In Sachen Effizienz will die Marken mit den vier Ringen zum Hauptkonkurrenten BMW aufschließen, der unter den Premiumfirmen derzeit das Maß der Dinge ist. Anders als andere Hersteller treibt es Audi mit dem Thema Downsizing nicht auf die Spitze. Während Mercedes ab Herbst seine S-Klasse mit einem Vierzylinder-Diesel von der Leine lässt, setzt Audi beim A7 zunächst ausschließlich auf Sechszylinder. Vierzylinder soll es nicht geben. Achtzylinder jedoch werden mit Fokus auf den US-Markt folgen.
Ebenso wie der kleine A7 3.0 TDI mit 204 PS ist auch der gleich starke A7 2.8 FSI als Fronttriebler nur mit stufenloser Automatik erhältlich. Die Kombination aus leicht trägem V6-Benziner und Automatik animieren kaum zu sportlicher Gangart, machen den 4,97 Meter langen Audi aber zum Cruiser.
Teil 2: Weniger Muskeln, dafür mehr Design
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Pressinform, 08.09.2010
© 2010 Financial Times Deutschland,
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