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03.02.2010, 14:00
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Fahrbericht:
Citroën DS3 THP 150 - Offensive mit Stil
Der neue Franzose soll Mini und Konsorten vom Lifestyle-Thron stoßen. Weniger Retro, mehr Alltagsnutzen lautet das Motto nach dem Citroën die DS-Reihe Schritt für Schritt zur automobilen Modekollektion ausbauen will.
Es wird eng auf dem Laufsteg der schicken Stadtwagen. Neben dem Mini buhlen dort inzwischen Fiat 500, Ford Ka und Kia Soul auf die Käufergunst.
Trotz unterschiedlicher Größen und Preise haben all diese Wagen eine ähnliche Zielgruppe im Blick: Junge modebewusste Menschen, die ihr Auto nicht als Statussymbol, sondern als ein Accessoire unter vielen ansehen. Der DS3, hofft man bei Citroën, wird künftig dazu gehören.
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Citroën DS3 THP 150 - Offensive mit Stil
Die technische Basis des 3,95 Meter langen Wagens liefert der Citroën C3. Der DS3 hat aber ein eigenständiges Design und präsentiert sich in vielen Details etwas edler. Auf die große Panorama-Windschutzscheibe des C3 muss der DS3 zwar verzichten, doch im Innenraum finden Fahrer und Copilot das gleiche großzügige Raumangebot vor.
Individualität gegen Aufpreis
Gegen Aufpreis kann man das Armaturenbrett in kräftige Farben tauchen. In Sachen Materialanmutung gibt zwar der Polo in dieser Fahrzeugklasse den Ton an, doch das Citroën-Interieur wirkt solide. Im Fond finden Erwachsene ausreichend Platz, ein Handgriff an der B-Säule erleichtert das Aussteigen. Auch der Kofferraum ist mit 285 Litern ganz ordentlich und übertrumpft andere Lifestyle-Flitzer.
Je nach Ausstattung (oder gegen Aufpreis) hat man beim DS3 zahlreiche Möglichkeiten zur Individualisierung. Elf Lackierungen und vier Dach-Aufkleber inklusive Pünktchen-Muster und Zebra-Look machen den Anfang. "Wir wollen noch weitere Aufkleber entwerfen, mit neuen Motiven in jedem Jahr wie in der Modebranche", sagt Christophe Poinlane aus dem Citroën-Designstudio.
Auch andere Modelle will Citroën zur automobilen Modekollektion ausbauen. Auf Basis des C4 sollen im Frühjahr 2011 der DS4 und im Herbst darauf der DS5 auf den Markt kommen.
Kompromiss beim Fahrwerk
Beim Fahrwerk des DS3 haben die Franzosen einen Kompromiss versucht: Der Wagen soll nicht so hart abgestimmt sein wie der Mini, aber auch nicht schwammig. Das ist den Ingenieuren geglückt. Dank härterer Federn und Dämpfer liegt der DS3 straff in der Kurve, doch mit zusätzlichen elastischen Lagerbuchsen sorgt die an sich simple Hinterachskonstruktion für einen sehr hohen Fahrkomfort. Weder Kopfsteinpflaster noch Bodenwellen können den Wagen aus der Ruhe bringen.
Apropos Ruhe: Der DS3 ist ausgezeichnet gegen Geräusche aller Art gedämmt. "Verglichen mit dem, was Citroën in der Vergangenheit im Kleinwagenbereich gemacht hat, haben wir vom reinen Schalldruck her das Geräusch halbiert und drei bis fünf Dezibel herausgeholt", sagt Akustik-Ingenieur Stephan Planchon. Selbst im lauten Stadtverkehr fühlt man sich fast wie in Watte gepackt.
Teil 2: Üppige Serienausstattung zum stattlichen Einstiegspreis
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Pressinform, 03.02.2010
© 2010 Financial Times Deutschland,
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