Günstig im Preis, rund vier Meter lang, Platz für vier Personen und das Alltagsgepäck sowie niedrige Unterhaltskosten sind die Rahmenbedingungen, mit denen sich Minivans wie Opel Meriva, Hyundai ix20 oder Kia Venga auseinandersetzen müssen. In dieser familiären Klasse will sich Toyota neu positionieren.
Der Verso-S ist optisch eine sehenswerte Mischung aus Honda Jazz und dem großen Bruder des Toyota iQ mit neuem Markengesicht, gespitzten Scheinwerferohren, hohem Aufbau und kurzen Überhängen. Im Innenraum gibt es Platz für vier, wenn es sein muss sogar für fünf Personen. Die Sitze sind trotz nennenswerter Gewichtsersparnis bequem, das Platzangebot ordentlich, und die Sitzposition erscheint überraschend niedrig. Dieses Gefühl unterstreicht unter anderem die hohe Gürtellinie des Verso-S. Bei Armaturenbrett, Verkleidungen und Innenraumdetails geben sich die erfolgreichen Volumen-Japaner mittlerweile mehr Mühe.