Unangefochtene Stars im Feld waren der graue Audi E-Tron und der grellgelbe Mercedes SLS E-Cell, die die Elektrokonkurrenz mit Smart Fortwo, VW Golf Elektro, Tesla Roadster, Mitsubishi i-MIEV, Mercedes B-Klasse F-Cell oder Mini E überstrahlten. "Wir brauchen in Größe und Palette kaufbare Produkte. Die Vergangenheit hat aber auch gezeigt, dass nur wenn die
Infrastruktur steht, sich auch der Kundenerfolg einstellt. Und da müssen wir aufs Tempo drücken", so Andreas Scheuer, Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium bei dem Event. Doch aufs Tempo drückten erst einmal die Elektrorenner.
Der eine ist gelb, schnell und gefährlich. Der Mercedes SLS E-Cell unterscheidet sich optisch kaum von seinem benzinbetriebenen Schwestermodell. Statt 571 PS gibt es 533 PS, 250 Stundenkilometer Spitze und eine versprochene Reichweite von mindestens 200 Kilometern. Der Anzug am Berg ist gigantisch, da sieht selbst ein Lamborghini Gallardo schlecht aus.
"Mit der Teilnahme an der Silvretta E-Auto beweisen wir, wie alltagstauglich unsere
emissionsfreien Elektrofahrzeuge sind", so Daimler-Entwicklungs-Chef Dr. Thomas Weber, "wir haben das Entwicklungsstadium längst verlassen und arbeiten weiter. Der SLS E-Cell ist der wahre Supersportler unter den Elektrofahrzeugen. 533 PS und 880 Nm Drehmoment zeigen, wie absolut faszinierend Elektromobilität sein kann."