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75 Jahre Peugeot in Deutschland
Seit 75 Jahren exportiert die Löwenmarke Autos nach Deutschland, insgesamt waren es bis jetzt mehr als 3,3 Millionen Stück. 1,2 Millionen davon sind noch auf unseren Straßen unterwegs. Der erste in Deutschland registrierte Peugeot tuckerte 1907 übers Kopfsteinpflaster. Der offizielle Import begann dann später, nämlich 1936 in Saarbrücken. Die Kraftwagen-Handelsgesellschaft Kochte & Rech mietete eine Garage mit Werkstatt, Büros und Tankstelle. Die Verkaufszahlen blieben bescheiden, erst nach dem Zweiten Weltkrieg brummte das Geschäft. Das erste Nachkriegsmodell war der 203, der in den Inflationswirren des Jahres 1948 1 Mio. Saarfranken kostete.
Der wohl bekannteste Peugeot der frühen Nachkriegsjahre war das Modell 403 von 1955. Die Cabrio-Version ging als Dienstfahrzeug von Inspektor Columbo in die Filmgeschichte ein und fand auch in Deutschland seine Fans. Die fuhren den Wagen gern offen, während der Inspektor das Verdeck seiner Rostlaube fast nie abwarf. In den 60er-Jahren war dagegen der Peugeot 404 das Aushängeschild der Löwenmarke. Er avancierte mit seinen winzigen Heckflossen zum Straßenkreuzer des kleinen Mannes.