Viele reden von Klimawandel und Wirtschaftskrise. Die echten Sportwagenfans reden über Pferdestärken, Gasgeben und die Lust am richtig teuren Auto. FTD.de stellt die heißesten Sportwagen der Welt vor.
Der Schweizer Sportwagenbauer führt die Hitliste der schnellsten Autos an. Sein "Faster One" mobilisiert aus 7,1 Litern Hubraum und dank zweier Turbolader 1050 Nm und eine Höchstgeschwindigkeit von 420 Stundenkilometern. Roman Weber baut im normalen Leben chirurgische Instrumente. Kaufpreis: 1,2 Mio. Euro.
Dass Amerikaner schnelle Autos bauen können, ist nicht erst durch Corvette und Viper bewiesen. Den Saleen S7 gibt es in zwei Versionen, und beide sind brandgefährlich. Das Basismodell mit sieben Litern Hubraum und 750 PS knallt bereits hauchdünn durch die 400er-Marke. Wem das nicht reicht: Mit einem Leistungskit kommt der S7 auf 1000 PS und knapp 420 Stundenkilometer. Die schnittige US-Flunder kostet rund 500.000 Dollar.
Getreu dem Motto "Was lange währt, wird endlich gut" hat es Bugatti nach überlanger Entwicklungszeit dann doch noch geschafft, seinen 16-Zylinder namens Veyron vorzustellen. 1001 PS und über 1100 Nm Drehmoment waren doch etwas viel für ein Getriebe, was man lange Zeit nicht hatte. Nach wie vor eine der exklusivsten Möglichkeiten, auch am Boden seinen eigenen Jet zu haben. Top-Speed: 407 Stundenkilometer.
Wer denkt, dass man einen Porsche 911 Turbo nicht noch schneller und besser machen kann, irrt gewaltig. Porsche-Maßschneider Ruf hat sich den allradgetriebenen Turbo vorgenommen. In der Symbiose mit zwei Abgasturboladern schafft der 3,8 Liter große Sechszylinder-Boxer des alten Porsche 996 satte 650 PS und 870 Nm Drehmoment. Von 0 auf Tempo 200 braucht er 9,8 Sekunden. Je nach Getriebeabstufung sind bis zu 350 Stundenkilometer drin. Kosten: 278.000 Euro.
Wer seinen ersten Gang bis Tempo 100 ziehen kann, der ist beim Spurt von 0 auf 100 kaum zu schlagen. Der Lamborghini Reventon als mattgraue Sonderedition des angegrauten Murcielago bietet V12-Power, 640 PS und eine Höchstgeschwindigkeit von 340 Stundenkilometer. Gefahren wird der Reventon schon aufgrund seiner Lackierung und der Flugzeuginstrumente bevorzugt auf internationalen Luftwaffenstützpunkten. Kosten: 1,2 Mio. Euro.
Mercedes setzt bei seinem schärfsten Stück auf Kompressortechnik. Aus 5,4 Litern Hubraum mobilisiert der Über-Benz aus acht Brennkammern 650 PS und 820 Nm Drehmoment. Wer es darauf anlegt, knackt mit dem SLR 722 die 340-Stundenkilometer-Marke. Kosten: ab 476.000 Euro.
Ebenso wie der Mercedes SLR 722 ist auch der Maserati MC12 nicht mehr als Neuwagen zu bekommen. Schade drum. Aus sechs Litern Hubraum presst der elegant gezeichnete FIA-GT-Rennwagen für die Straße 465 kW/632 Nm Drehmoment und eine Spitzengeschwindigkeit von 330 Stundenkilometern. Noch exklusiver ist der MC12 Corsa - 767 PS stark und 1,2 Mio. Euro teuer.
Es müssen nicht immer Rennwagen sein, die Geschwindigkeitsrekorde aufstellen. Ferrari zeigt mit dem Reisesportler 599 GTB, dass man auch bequem die 300er-Schallmauer durchbrechen kann. So dezent wie im 4,66 Meter langen 599 GTB sind zwölf Zylinder und 620 PS wohl selten verkleidet worden. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei über 330 Stundenkilometern. Der Preis: 208.000 Euro - ohne F1-Schaltung.
Die Hardcore-Corvette heißt ZR-1 und soll in einer Mikro-Auflage sogar nach Deutschland kommen. Eine Kompressoraufladung entlockt dem 6,2 Liter großen Achtzylinder 463 kW/620 PS und 820 Nm maximales Drehmoment. Per manuellem Sechsgang-Getriebe geht es in unter vier Sekunden auf Tempo 100. Maximal schafft die schnellste Corvette über 320 Stundenkilometer. Clou: Die Karbon-Motorhaube mit Polykarbonat-Fenster eröffnet dem Betrachter einen ungewöhnlichen Blick auf den Intercooler des aufgeladenen Achtzylinders.
Der Dienstwagen von James Bond heißt Aston Martin DBS. Wem der Vanguish zu langweilig war, der dürfte sich im DBS mit seinem 517 PS starken V12-Triebwerk gut aufgehoben fühlen. Für 240.000 Euro schafft man den Spurt von 0 auf Tempo 100 nicht nur lautstark, sondern auch in gut 4,5 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit des 1,7 Tonnen schweren Briten liegt bei 310 Stundenkilometern.
Der Skyline GT-R hat nicht nur in Asien einen Namen wie Donnerhall. Auch in Europa kennt man das extrem schnelle Luxuscoupé aus verschiedenen Rennserien. Im Herbst kommt der neue Nissan Skyline GT-R auch in Deutschland auf den Markt: 480 PS stark und über 310 Stundenkilometer schnell. In den USA zu einem Kampfpreis von unter 50.000 Euro zu haben.
Auch wenn die Ingolstädter lange Zeit nicht an der freiwilligen 250er-Begrenzung kratzen wollten, letztlich kamen sie beim Porsche-Jäger Audi R8 nicht drum herum. 4,2 Liter Hubraum, acht Zylinder und Direkteinspritzung hören sich ohne Turboaufladung nicht nach allzu viel an. Unter dem Strich stehen 420 PS und 301 Stundenkilometer Spitze. Den Spurt von 0 auf Tempo 100 schafft der Audi R8 in 4,6 Sekunden. Leistungsstärkere Versionen sind in Planung.
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