Preiswertere Navigations- und Multimediasysteme werden dabei gerade in den unteren Klassen ein essentieller Bestandteil des Konzepts. Die gefällige Armaturentafel mit farbigen Textileinsätzen wird oberhalb der Mittelkonsole von einem Flachbildschirm gekrönt. Die A-Klasse soll - wie auch andere Modelle - zudem künftig ein ganzes Bündel von Ausstattungspaketen bekommen, die das Fahrzeug vielfältig individualisieren. So soll der kleinste Mercedes endlich zu einem echten Erfolgsmodell werden.
Doch zunächst debütiert die B-Klasse auf der IAA. Sie soll die traditionellen Kunden von den aktuellen A- und B-Modellen übernehmen. Ein halbes Jahr später folgt die deutlich jünger positionierte A-Klasse.
Auf der gleichen Plattform wird es 2013 einen Mercedes-Crossover geben, der Druck machen soll auf BMW X1, Audi Q3 und die Asien-SUV von Toyota, Nissan und Co. Der BLK, über dessen offiziellen Produktnamen noch nicht entschieden wurde, ist ebenfalls emotional gezeichnet und erinnert nicht nur durch die abfallende Dachlinie und die dynamische C-Säule an die Luxus-Crossover von Infiniti. Wahlweise wird der BLK ebenso wie die B-Klasse mit Front- und Allradantrieb zu bekommen sein. Für Vortrieb sorgen aufgeladene Vierzylinderbenziner und -diesel zwischen 120 und 300 PS.
Ein kleiner Bruder für den CLS
Mercedes hat mit seiner neuen Frontantriebsplattform noch mehr vor: Neben BLK, A- und B-Klasse wird es 2013/14 eine sportlich-elegante Mittelklasselimousine im Stil eines kleinen CLS namens CLC geben. Ebenfalls mit kraftvollen Motoren, Front- und Allradantrieb. Obligatorisch ist eine AMG-Version, die knapp 300 PS leistet und kräftig an die Tür zur C-Klasse klopft.