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Opel setzt auf Elektroantrieb ohne Akku
Der Ampera hat während der Entwicklung Crashtests überstanden, wurde mit geladener Batterie in Becken mit Salzwasser getaucht, durch den kanadischen Winter und auf den 4300 Meter hohen Pikes Peak gescheucht, im Death Valley gebraten, wurde mit Elektroschocks traktiert und tiefgefroren.
Stückzahlen bereits heraufgesetzt
Opels Zukunft ist elektrisch und batteriegetrieben, möchte man meinen. Doch weit gefehlt. Elektrisch ja, sagt Rittmar von Helmolt, der bei Opel nach alternativen Antrieben forscht, batteriegetrieben eher nicht. Elektroautos wie der Ampera, die ihren Strom in üppigen Akkupacks mit sich herumschleppen, sind für Opel nur eine Übergangslösung, denn wiederaufladbare Batterien sind nicht praktisch. Dafür sorgt schon die simple Physik. Wer ein Dieselauto heute 500 Kilometer weit bringen will, braucht dafür rund 33 Kilo Dieseltreibstoff. Der Akku, der genug Strom speichert für die gleiche Strecke, müsste über eine halbe Tonne allein an Speicherzellen mit sich herum schleppen.