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FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND
17. März 2010 22:08 Uhr

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Gott sei bei uns

Schimpf | 27. September 2006 12:35 Uhr

Die Absetzung der Oper in Berlin ist ein Schritt in die richtige Richtung. Aber weitere müssen folgen. Dringend. Die Abschaffung der Gleichberechtigung der Frau zum Beispiel. Der Umbau der Kirchen in Moscheen. Das Verbot von Schweineschnitzeln. Die Einführung der Scharia als einzig gültiges Gesetz, um nur ein paar weitere Punkte zu nennen.

Auch ich bin endlich geläutert und habe schlussendlich erkannt: die westliche Lebensart insgesamt ist eine einzige ungeheuerliche und so gotteslästerliche Provokation, dass selbst der edelste, friedfertigste und gutmütigste Islamist gar nicht anders kann, als sich den Sprengstoffgürtel um den Bauch zu schnallen.

Vor allem aber: wie können wir Deutsche es nur wagen, eine Frau an der Spitze des Staates zu haben. Dass man da besser die Moschee im Dorf lassen sollte, hat Gasprom-Gerd schon am Wahlabend hellsichtig gesehen. Das Weib an sich gehört schließlich hinter einen Schleier und nicht auf die Regierungsbank. Und als wäre das nicht schon provokant genug, ist die Merkel auch noch evangelisch. Die Religion der Ungläubigen. Gott sei bei uns! Also da hört sich wirklich alles auf.

Natürlich hat Kohls Mädchen messerscharf erkannt, worauf der kommende Kalifatsstaat Deutschland hinausläuft. Auf ihre Entmachtung. Da aber hört der Spaß für die Kanzlerin auf. Daher auch der scharfe Protest der deutschen Maggi Thatcher. Westliche Werte, Demokratie, Menschenrechte – da könnte man ja noch den einen oder anderen Kompromiss mit den lieben Freunden von der Taliban eingehen. Aber wenn es um den eigenen Job geht, ist Schluss mit lustig.

Ein gutes Stichwort: ich muss nämlich jetzt auch dringend Schluss machen mit diesem Eintrag. Ich habe zu tun. Und zwar mächtig gewaltig. Meine gottlose Büchersammlung kommt noch heute in den Schredder und Musikanlage und Fernseher werden zerstört. Ach ja: ein paar Dutzend Fahnen westlicher Staaten muss ich auch noch kaufen, um diese bei jeder sich bietenden Gelegenheit telegen empört zu verbrennen. Bis dann!


Kommentare

Ich bin dabei!!

Tolle Idee, ich werde gleich morgen einen Umbauantrag für mein EFH stellen, damit ich es zur Moschee umbauen kann.
Dann können doch die Mimosen der Islam-Fraktion nicht mehr gegen uns haben. Wir wollen es doch immer allen recht machen, oder? Dafür geben wir "natürlich" auch unser Grundgesetz auf, weil das passt ja so garnicht in diese Zeit, denn nicht islam-konform!!
Ich kann dem Papst bzw. Manuel II nur recht geben. In der sog. chistlichen Welt, sind die menschenverachtenden Taten durch den Klerus/Gläubige Geschichte, im Islam bis jetzt Realität, von daher ist jeder Vorwurf mit geschichtlichen Ereignissen durch die islamischen "Glaubenshüter" einfach nur dazu geeignet noch unglaubwürdiger zu werden als sie ohne hin sind.
Aber das Tollste ist, dass es nun auch noch die Kunst ist, die hier den Stein in rollen bringt, bzw. die Hosen voll hat.
Sonst kann man hier nicht genug Oppostion sein, ob es anderen weh tut oder nicht ist sonst egal.

Ich will mich am Ende der Ansicht anschließen, "es ist Schluß mit lustig", aber auch mit meinem Komentar.

Alles wird Gut!

Michael Wendorff | 28. September 2006 16:11 Uhr


Warum in die Ferne schweifen...

...ergänzen möchte ich die Liste der weiteren Schritte, ganz pragmatisch und objektnah um den Relaunch der FTD - diese sollte nämlich (möglichst rasch bitteschön, die Zeit drängt, wir verlassen das Hochmittelalter) künftig von rechts nach links lesbar sein: also die erste Seite nach hinten...was ja dann vorne wäre..und: logischerweise ohne Bebilderung...
...muss jetzt auch mal weiterschaffen

Andreas Reiffenstein | 29. September 2006 13:14 Uhr


Mangelnde Toleranz

Ich denke nicht das die Absetzung ein Schritt in die richtige Richtung ist, denn es sollte weiterhim jedem Bürger freigstellt bleiben ob und welche Veranstaltungen er konsumieren möchte.

Sicherlich kann man hierbei über die Geschmacklosigkeit einiger Passagen streiten sollte im Gesamtbild jedoch nicht vernachlässigen das eine in Indien verbrannte Papstpuppe durch die deutschen Bürger toleriert werden muss währenddessen ein Kommentar zu Mohammed einen Sturm der Entrüstung auslöst.

Die Gesamtheit einer Gesellschaft kann immer nur aus einem gesunden Verhältnis von Geben und Nehmen bestehen.

Wir versuchen den Bürgern zu vermitteln wenn unsere Parteivorsitzenden ankündigen die Aufführung zu besuchen.

Robert Pöhler | 02. Oktober 2006 18:08 Uhr


Inshalla, so isses

Ich habe mit Besorgnis diesen Artikel gelesen und festgestellt dass ich meine Weltanschauing und auch alles andere so schnell wie moeglich der "Neuen Zeit im Caliphat" anpassen muss.
Mit Genugtuung und Hoffnung las ich Ihre letzte Bemerkung "Alles wird Gut".
I can hardly wait, until then let the good times roll.

Egon | 26. Februar 2007 00:08 Uhr




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