Ich habe das seltene Vergnügen, pro Woche ungefähr 600 Kilometer mit der Bahn zurückzulegen. Das sind schöne Stunden in so einem Zug. Man hat Zeit zu lesen oder sich einfach etwas zurückzulehnen. Letzteres unterlasse sich neuerdings.

Lieber hole ich mir einen steifen Hals, als noch einmal meinen Kopf in den Textilbezug einer Fernverkehrs-Kopfstütze zu betten. Ich musste nämlich lesen, dass diese Stofflappen bevorzugte Lagerplätze der Kopflaus sind.
Kann das bei uns zu Hause auch passieren? Sicherlich. Aber noch nicht jetzt. Dazu bräuchte Lotta nämlich erst einmal ein paar Haare auf dem Kopf. Bis das so weit ist, ertrage ich gerne den Spott anderer Eltern die die Mähnen ihrer Kinder der Kahlköpfigkeit meiner Tochter gegenüberstellen.
„Ihr werdet Euch
BLUTIG kratzen“, denke ich mir dann.




