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  <title>Haushaltsvorstand</title>
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  <pubDate>Thu, 18 Mar 2010 13:29:32</pubDate>
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    <item>
   <title>Ballll? Scheiße!</title>
   <description>
    &lt;p&gt;Eines Morgens, kurz nach dem Aufwachen, sagte mit meine Freundin, dass bei
uns Zuhause zu viel geflucht würde. Wir sollten das ändern. Dann kam Lotta an
mein Bett, lächelte mich an uns sagte:&lt;/p&gt;


&lt;p&gt;Schei-ße.&lt;/p&gt;&lt;br/&gt;Lotta lernt im Wochentakt neue Wörter. Eines ihrer &lt;span&gt; &lt;/span&gt;Lieblingsworte ist „Affe“. Sie hat ein &lt;a href=&quot;http://soucoupe.altervista.org/images/monchichi.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;Sind sie nicht schrecklich?&quot;&gt;Monchichi-Äffchen&lt;/a&gt;
von der Oma bekommen, eines mit dem schon die Mutter gespielt hat. Lotta sah
es, lächelte, sagte Affe. Obwohl ein Monchichi ja eher aussieht wie ein
rasierter Problembär. &lt;span&gt; &lt;/span&gt;&lt;span&gt; &lt;/span&gt;

&lt;p&gt;Leider ist Lottas Kopf noch etwas klein. Und für fast jedes neue Wort
vergisst sie ein altes. So war ihr erstes Substantiv war „Ball“, oder - in
ihrer Aussprache&lt;span&gt;  &lt;/span&gt;- „Ballllll“. Aber seit
sie „Affe“ sagt, sagt sie nicht mehr Ball. Stattdessen zeigt sie auf einen Ball
und streckt die Zunge heraus. Ich weiß nicht warum.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Nun warte ich darauf, dass dies&lt;span&gt;  &lt;/span&gt;auch
mit dem Wörtchen „Scheiße“ passiert. Dass sie vielleicht einfach die &lt;span&gt; &lt;/span&gt;Zunge herausstreckt, anstatt „Schei-ße“ zu
sagen. Das wäre ja schon eine Verbesserung. Aber leider vergisst sie nicht. Ich
glaube, sie spürt, dass „Scheiße“ ein ganz besonderes Wort ist. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;So war ich neulich einkaufen. Auf dem einen Arm das Kind, im anderen eine
übervolle Einkaufstüte. Der Henkeln reißt, die Äpfel rollen. Der Vater grollt: „Scheiße!“
. Das Kind lächelt: „Schei-ße!“. Es ist nicht einfach, mit einem kleinen
Mädchen auf dem Arm nach Hause zu gehen, das unablässig voller Freude: „Schei-ße,
Schei-ße, Schei-ße, Scheiße“ singt. Man hat das Gefühl, in der Erziehung etwas
falsch gemacht zu haben. Und alle Passanten denken genauso. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Lotta sagt auch gerne andere Worte. Etwa „Nase“. Leider kann sie das „n“
nicht so gut. Sie ersetzt es durch ein „sch“. Und so hört sich „Nase“ bei ihr
an wie „Schase“. Und irgendwann wiederum wie &lt;span&gt; &lt;/span&gt;„Scheiße“ . &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Vielleicht ist das ja normal. Vielleicht ist für kleine Kinder in einem
bestimmten Alter einfach alles Scheiße.&lt;/p&gt;
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   <link>http://www.ftd.de/blog/5_haushaltsvorstand/archive/499_ballll_scheie.html</link>
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      <dc:creator>Prüfer</dc:creator>
      
    <category>General</category>
         <pubDate>Thu, 21 Dec 2006 19:47:56</pubDate>
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     </item>
    <item>
   <title>St. Maaartin!</title>
   <description>
    &lt;p&gt;
Lotta hat ihren ersten St. Martinstag geschafft. Kaum kann ein Kuind laufen, wird ihm in Deutschland einen Laterne in die Hand gedrückt – und los geht’s rund um den Block. Wir sangen. Ich hätte nicht geglaubt, dass &lt;a href=&quot;http://www.martin-von-tours.de/lieder/laterne_laterne.html&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;la...&quot;&gt;es&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://www.martin-von-tours.de/lieder/geh_mit_meiner_laterne.html&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;..la...&quot;&gt;soviele&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://www.martin-von-tours.de/lieder/index.html&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;...la!&quot;&gt;St. Martins-Lieder&lt;/a&gt; gibt. Ich konnte davon genauso viele Lotta.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;/blog/resserver.php?blogId=5&amp;amp;resource=Stmartin.jpg&quot; style=&quot;5px;&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;br/&gt;&lt;p&gt;

In meiner Erinnerung war St. Martin der Tag , an dem regelmäßig meine Laterne Feuer fing und hektische Eltern sie austraten. Heute aber ist alles professioneller. Die Laternen wurden zum großen Teil mit Batterie betrieben, der Zug von Trompeten und Akkordeons angeführt. Und sogar das St. Martins-Theaterstück ga es in einer modernen Interpretation. Zwei Jugendliche, Mark und Rick, mit Hip-Hopper-Mützen (dargestellt durch zwei Erzieherinnen mit Hip-Hopper-Mützen) redeten darüber, dass der „St. Martin ja total was auf dem Kasten hatte“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch hier wurde schließlich einem Bettler ein halber Mantel vermacht. Der Bettler pries St. Martin und verschwand (weil er nämlich in Wirklichkeit Gott  in Bettlersgestalt war). 

Ich musste an meinen eigenen Umgang mit Bettlern denken. Den Obdachlosen, die mich in Hamburger Cafés anschnorren, gebe ich nie einen halben Mantel, höchstens einen halben Euro. Einerseits weiß ich gar nicht, ob ein halber Mantel sie so freuen würde, schließlich halten die nicht so warm. Andererseits verschwinden sie danach auch nicht (weil sie eben  nicht Gott in Bettlergestalt sind), sondern kommen am nächsten Tag wieder.

&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Am Ende der Veranstaltung sagte der Gemeindepfarrer, dass man nun allen Gelegenheit geben wolle, das Teilen mit dem Nachbarn zu üben. Dann verteilte eine Frau üppige Plätzchen und faustgroße Rumkugeln. „Sie können sie auch TEILEN,!“ raunte sie mir – aber da hatte sich sie leider schon verputzt. Meine Scham wurde nur dadurch gebremst, dass Lotta mir von ihrem Lebkuchen auch nichts abgegeben wollte.

&lt;/p&gt;
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      <dc:creator>Prüfer</dc:creator>
      
    <category>General</category>
         <pubDate>Mon, 13 Nov 2006 16:52:04</pubDate>
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     </item>
    <item>
   <title>Jetzt läuft&#039;s</title>
   <description>
    Was haben wir auf das Laufen warten müssen! Monatelang bewegte sich
Lotta nur auf den Knien rutschend. Mit der Zeit bekam sie solch eine Profession darin, dass ich schon bezweifelte, ob sie jemals wieder
diese Haltung verlassen würde.&lt;br/&gt;&lt;p&gt;So ein den ganzen Tag niederkniendes Kind hat etwas sehr Klerikales. Vielleicht, dachte ich,  war es ein Fehler, sie in eine katholische Kita zu geben. Vielleicht werde da gar kein aufrechter Gang gelehrt. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nun läuft Lotta doch - was meinem Verhältnis zur römisch-katholischen Kirche gut tut, der Wohnung allerdings weniger. Ein Kleinkind auf zwei Beinen erhöht sein Zerstörungspotential erheblich. Lotta kommt nun an die meisten Schubladen und Schränke dran. Und das Ausräumen und Schränken sowie das Entladen von Schubladen ist ein großes Hobby meiner Tochter geworden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Natürlich habe ich sofort Gegenmaßnahmen ergriffen - &lt;a href=&quot;http://www.baby-walz.de/shop/magnetische_kindersicherung.asp&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;Die meisten bekomm ich selber nicht auf!&quot;&gt;Kindersicherungen&lt;/a&gt; sind ein wichtiges Thema für mich geworden. Mittlerweile habe ich die gesamte Wohnung mit soviel Haken, Riegeln und Magneten versehen, das nicht einmal ein Einbrecher eine Schublade öffnen könnte - ich leider auch nicht mehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mehrmals täglich, wenn ich den Schrank unter der Spüle zu öffnen versuche, scheitere ich am kleinen &lt;a href=&quot;http://www.dgk.de/web/dgk_content/de/sicherheitsprodukte-sicherheitsriegel.htm&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;Grrrrrr!&quot;&gt;Kunstoffhaken&lt;/a&gt;, der die Tür blockiert. Es würde mich befriedigen, könnte ich beobachten, dass auch Lotta vergeblich versuchen würde, diesen Schrank zu öffnen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; Leider interessiert sie sich überhaupt nicht dafür. &lt;/p&gt;
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      <dc:creator>Prüfer</dc:creator>
      
    <category>General</category>
         <pubDate>Sat, 07 Oct 2006 14:41:41</pubDate>
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     </item>
    <item>
   <title>Lotta im Kaufhauskino</title>
   <description>
    &lt;p&gt;Wer sein Kind nicht nackend auf die Straße schicken möchte, der kauft ihm öfters mal etwas zum Anziehen. Und wer in Deutschland ehrlicher Lohnarbeit nachgeht, hat wenig Geld, also kauft er Kinderkleidung gerne bei H&amp;amp;M.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;/blog/resserver.php?blogId=5&amp;amp;resource=Lottakino.jpg&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;br/&gt;Da Kinder aber am Kinderkleiderkaufen nicht annährend soviel Spaß
haben, wie ihre Eltern, gibt es in diesen Geschäften sogenannte
&amp;quot;Kinderkinos&amp;quot;, also einen verkleideten Fernseher, vor den Eltern ihre
Kleinen setzen können, um sie ruhig zu stellen.&lt;br /&gt;&lt;p&gt;Das H&amp;amp;M-Geschäft in der Berliner-Friedrichstraße verfügt auch über ein solches Kinderkino. Und als ich dort mit meiner Freundin und Lotta zu Kleiderkaufzwecken einkehrte, war ich versucht, mit meiner Tochter das Kinderkino (also den Fernseher)  kurz aufzusuchen. Nicht ohne die Darbietung zuvor eines kritischen pädadogischen Blicks zu unterziehen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Oh, was musste ich sehen! Was H&amp;amp;M in seiner Kinderabteilung zeigt, würde nicht einmal bei Super-RTL in der Nachmittagsschiene laufen. Zu sehen war eine billige Kopie von Disney&#039;s &amp;quot;Dschungelbuch&amp;quot;, die aussah, als wäre sie in Bangladesch produziert worden (so wie die H&amp;amp;M-Klamotten ja auch).&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ein böser schwarzer Panter terrorisiert darin die Tiere des Dschungels, bis er aus nicht nachvollziebaren Gründen kollabiert. Dann beugt sich eine grüne Schlage und ein kleiner Löwe über ihn. Die grüne Schlange hält ein Buch in der Hand auf dem &amp;quot;Goethe&amp;quot; steht. Es ist mir nachvollziehbar, warum Schlagen gerne Goehte lesen, schließlich ist sein &lt;a href=&quot;http://www.dreigliederung.de/gliederung/goethesmaerchen.html&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;Sie begeht sogar Selbstmord!&quot;&gt;&amp;quot;Märchen von der grünen Schlange und der weißen Lilie&amp;quot;&lt;/a&gt; eine der wenigen deutschen Erzählungen, wo eine Schlange eine positive Rolle spielt. Nicht schlüssig erschien mir allerdings, wie eine Schlage ein Buch halten soll. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Schlange und der kleine Löwe (was macht ein Löwe im Dschungel!) beschließen den bösen, bewusstlosen Panter auf ein Floß zu legen, damit er davon treibt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dann wurde der Spot unterbrochen durch einen anderes Filmchen, wo sich zwei Katzen in einem Kerker darüber unterhalten, dass sie bald in einem Tierversuchslabor sterben müssen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich hätte gerne noch verweilt, um zu sehen, ob der Dschungelfilm genauso dümmlich fortgesetzt wird, wie er begonnen hatte.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; Aber dann zerrte mich meine Freundin weg, sie hatte mit Lotta die Einkäufe schon erledigt.&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p /&gt;&lt;p /&gt;
   </description>
   <link>http://www.ftd.de/blog/5_haushaltsvorstand/archive/427_lotta_im_kaufhauskino.html</link>
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      <dc:creator>Prüfer</dc:creator>
      
    <category>General</category>
         <pubDate>Sun, 10 Sep 2006 22:33:08</pubDate>
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     </item>
    <item>
   <title>Lotta ruft an</title>
   <description>
    Lotta hatte ihren ersten Tag in der neuen Kita. Sie war anfangs recht schüchtern und zurückhaltend - bis sie ein Spielzeug entdeckte, dass sie an ihr Zuhause erinnerte: Ein Plastikhandy.&lt;br/&gt;&lt;p&gt;Fortan lachte mein Kind, drückte auf den Tasten der Mobiltelefon-Attrappe herum, hielt sie sich an das Ohr - und ich konnte die  Eingewöhnung als beendet erklären. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nichts kann mein Kind mehr befriedigen, als kleine Tasten zu drücken. Das &lt;a href=&quot;http://www.ftd.de/blog/5_haushaltsvorstand/archive/391_lotta_und_der_nazifrosch.html&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;ein tolles Gerät!&quot;&gt;Chicco-Handy&lt;/a&gt;, dass die Großeltern Lotta kürzlich geschekt haben, ist ihr liebstes Spielzeug, lieber noch als &lt;a href=&quot;http://www.ftd.de/blog/5_haushaltsvorstand/archive/170_about_helmut.html&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;Wer kennt ihn noch?&quot;&gt;Helmut der Bär&lt;/a&gt;. Und nur noch zu schlagen durch ein echtes Handy.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Mobilfunk-Kompetenz meiner Tochter ist soweit entwickelt, dass ich fürchte, wenn das Jugendamt davon Wind bekommt, wird das Kind mir entzogen. Ein Bekannter von mir bekommt schon regelmäßig SMS von Lotta. Das liegt allerdings auch an der Menüführung meines &lt;a href=&quot;http://www.ftd.de/blog/5_haushaltsvorstand/archive/236_die_glorreichen_sieben.html&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;Es ist etwa so alt wie Lotta, das Handy!&quot;&gt;Handys&lt;/a&gt;. Es hat eine große Taste, deren Belegung jeweils nach Menüpunkt wechselt: Wenn man sie sieben mal hintereinander drückt, wird eine SMS (ohne Text) an den versandt, der in der Telefonliste ganz oben steht (sorry, Alexander). &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ähnlich schön wie Mobiltelefone findet Lotta Fernbedienungen. Offenbar fasziniert sie, dass man eine Taste drückt, und auf einem meterweit entfernten Bildschirm passiert etwas. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Oder ihr gefällt einfach mein Programm nicht. Neulich lümmelte ich auf dem Sofa und schaute die Simpsons. Da robbte Lotta herbei, schnappte sich die Fernbedienung und schaltete auf &amp;quot;Marienhof&amp;quot; um. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich war versucht, sofort eine &lt;a href=&quot;http://www.t-mobile.de/unternehmen/ueber_t-mobile/0,8989,15900-_,00.html&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;Hier anrufen!&quot;&gt;Erziehungs-Hotline&lt;/a&gt; anzuwählen, bat aber dann meine Tochter, es selber zu tun. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
   </description>
   <link>http://www.ftd.de/blog/5_haushaltsvorstand/archive/409_lotta_ruft_an.html</link>
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      <dc:creator>Prüfer</dc:creator>
      
    <category>General</category>
         <pubDate>Thu, 24 Aug 2006 11:13:39</pubDate>
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     </item>
    <item>
   <title>Jetzt wird erzogen!</title>
   <description>
    &lt;span lang=&quot;EN-US&quot;&gt;Nun ist Lotta 14 Monate alt und nun ist es
&lt;a title=&quot;weiß das jemand!&quot; target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.schnullerfamilie.de/rund-um-die-erziehung/6597-ab-wann-beginnt-man-den-mit-der-erziehung.html&quot;&gt;Zeit für die Erziehung&lt;/a&gt;. Das ist etwas was ich mir ganzganz fest vorgenommen
habe: Das Kind erziehen.&lt;/span&gt;&lt;br/&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;EN-US&quot;&gt;Leider habe ich das Gefühl, dass es sich mit der
Erziehung in etwaso verhält, wie mit meiner Steuererklärung: Ich schiebe&lt;span&gt;  &lt;/span&gt;es ständig vor mir her, nehme mir fest vor,
nächstes Wochenende ganz bestimmt damit anzufangen. Und ehe ich mich versehe,
ist es zu spät. Ist das Kind schon verzogen. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;EN-US&quot;&gt;Lotta ist jetzt 14 Monate alt und
es ist offenbar zu spät. Irgendwo muss da ein Zeitfenster gewesen sein,  wo man den Kind,
ein freundliches &amp;quot;Nein&amp;quot; sagen kann. Wo es anschließend fragend schaut, den ruhigen aber
ernsten Blick des Vaters registriert. Und etwas unterlässt, was es unterlassen soll. Zum Beispiel den
Wurf eines Stückchens Banane auf den gewiss nicht ganz pflegeleichten, weil
schonend geölten Holzfussboden. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;EN-US&quot;&gt;Stattdessen verhält es sich so. Lotta hört das
&amp;quot;Nein&amp;quot;,&lt;span&gt;  &lt;/span&gt;registriert den
ruhigen aber ernsten Blick des Vaters. Und lässt ihn Zeuge werden, wie ein
matschiges Bananenstück sich den G-Kräften hingibt und auf den&lt;span&gt;  &lt;/span&gt;gewiss nicht ganz pflegeleichten, weil
schonend geölten Holzfussboden platscht. Dann lächelt Lotta. Und was macht der
Vater? Er lächelt auch. Weil ich ja froh bin, wenn das Kind sich freut. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;EN-US&quot;&gt;Es gibt
nämlich auch die Tage, wo Lotta nicht lächelt. Beziehungweise die Nächte.
Bezieungsweise das, was ich als Nächte bezeichne: Lotta hingegen findet, dass die Uhrzeit
4:30 durchaus schon von Morgenfrische beseelt ist - und die Tatsache, dass ihr
Vater das nicht so sieht, und sie zum weiter schlafen bewegen will, macht sie wütend. Sehr wütend. Zwei Stunden lang
sehr wütend. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;EN-US&quot;&gt;Und was macht der Vater? Redet schlaftrunken auf das Kind ein,
summt, singt, bis das Kind wieder schläft. Oder wenigstens lächelt. Und mir
offenbar meine allzu bürgerliche Auslegung des Begriffs &amp;quot;Nachtruhe&amp;quot;
verziehen hat.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;EN-US&quot;&gt;Natürlich könnte ich auch ganz anders sein.
Ich könnte mahnen und drohen und schimpfen. Aber das würde Lotta nur noch
wütender machen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;EN-US&quot;&gt;Ich wünschte, ich könnte Lotta sagen:
&amp;quot;Wenn Du nicht gleich brav bist, gibt es drei Tage kein&lt;span&gt;  &lt;/span&gt;&lt;a title=&quot;Darf sie natürlich nicht!&quot; target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.docs4you.at/Content.Node/Vorsorgemedizin/Baby/fernsehen-baby.php&quot;&gt;Fernsehen&lt;/a&gt;!&amp;quot;. Leider sieht Lotta nicht
fern.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;EN-US&quot;&gt;Gleich morgen fangen wir damit an. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
   </description>
   <link>http://www.ftd.de/blog/5_haushaltsvorstand/archive/402_jetzt_wird_erzogen.html</link>
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      <dc:creator>Prüfer</dc:creator>
      
    <category>General</category>
         <pubDate>Wed, 16 Aug 2006 19:37:22</pubDate>
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     </item>
    <item>
   <title>Lotta und der Nazifrosch</title>
   <description>
    &lt;div align=&quot;center&quot;&gt;
&lt;/div&gt;&lt;p&gt;&lt;font size=&quot;2&quot;&gt;Mein Kind besitzt schon jetzt mehr Spielzeug als ich in meinem ganzen Leben mein Eigen nennen konnte. Und die Sache, muss ich sagen, gerät mir rein pädagogisch immer mehr außer Kontrolle.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;font size=&quot;2&quot;&gt;&lt;/font&gt;&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;/blog/resserver.php?blogId=5&amp;amp;resource=nazifrosch.jpg&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;br/&gt;&lt;p&gt;&lt;font size=&quot;2&quot;&gt;Hatte meine Tochter bislang nur &lt;a title=&quot;Die Buchen atmen auf...&quot; target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.ftd.de/blog/5_haushaltsvorstand/archive/337_lottas_geburtstag.html&quot;&gt;hölzernes Spielzeug &lt;/a&gt;in der Kiste, wird ihr von überall her nun Plastik und Schaumstoff zugesteckt. Die Kindergärtnerin gibt ihr einen Ball mit Dschungelbuch-Motiv, von den Großeltern bekommt sie &amp;quot;Babys erstes Handy&amp;quot; von Chicco: Ein leuchtendes Plastikding. Wenn man die Tasten drückt, sagt es &amp;quot;Hello&amp;quot;, spielt &amp;quot;O, Susanna&amp;quot; und &amp;quot;Old Mc Donald&amp;quot;. Lotta ist glücklich, wenn sie mit diesem Handy spielt. Sie spielt damit mehr als mit den Bauklötzen, die kistenweise in ihrem Spielzimmer auf den Einsatz warten. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font size=&quot;2&quot;&gt;Allerdings sind nicht alle Gaben aus Kunststoff. Die Tante brachte ihr neulich ein schönes Spielzeug aus Holz von Seleta. Auf der Packung stand  &amp;quot;Nazi-Frosch&amp;quot;. Ich schaute meine Schwester verwirrt an: NAZIFROSCH? &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font size=&quot;2&quot;&gt;Sie erklärte: Sie sei mit ihrer Tochter im Spielwarengeschäft gewesen, um einen hölzernen &amp;quot;Nachziehfrosch&amp;quot; zu kaufen. Nun habe Lottas vierjährige Kusine das Wort &amp;quot;Nachziehfrosch&amp;quot; aber nicht richtig verstanden und immer &amp;quot;Nazifrosch&amp;quot; zur Verkäuferin gesagt. Das fand die Tante so lustig, dass sie die Verpackung etwas manipuliert hat.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font size=&quot;2&quot;&gt;Nun hat Lotta also ein Handy und zieht einen grünen Nazifrosch hinter sich her. Für die weitere Entwicklung des Kindes übernehme ich keine Verantwortung mehr. Ich hoffe, sie bleibt in der Schule aufmerksam wenn dort in Geschichte &amp;quot;Deutschland zur Nachzieh-Zeit&amp;quot; durchgenommen wird. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p /&gt;&lt;p /&gt;&lt;p /&gt;
   </description>
   <link>http://www.ftd.de/blog/5_haushaltsvorstand/archive/391_lotta_und_der_nazifrosch.html</link>
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      <dc:creator>Prüfer</dc:creator>
      
    <category>General</category>
         <pubDate>Mon, 31 Jul 2006 15:40:52</pubDate>
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    <item>
   <title>Lotta sagt: Nein</title>
   <description>
    Ich freue mich schon sehr auf den Tag, an dem Lotta &amp;quot;Papa&amp;quot;
sagt. Sie hat &lt;a title=&quot;Was war ich stolz!&quot; target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.ftd.de/blog/5_haushaltsvorstand/archive/172_papa_mama.html&quot;&gt;schon mal &amp;quot;Papa&amp;quot; gesagt&lt;/a&gt;, das ist aber länger her – und war wohl eher
spontan, als sie noch nicht ahnte, was die damit benennt.&lt;br/&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;Seit sie weiß, dass
das Wort „Papa“ etwas mit dem Typen zu tun hat, der sie
in die Kita bringt, sie im Ergo-Carrier durch Berlin trägt und sie abends in
den Schlaf singt, meidet sie es. Vielleicht ist unsere Kommunikation einfach
etwas gestört. Es kommt schon vor, das sie mich ernst ansieht, und „Awodeidli,
wld – geii!“&lt;span&gt;  &lt;/span&gt;sagt. Dann guckt sie
erwartungsvoll. Doch ich antworte immer nur: &lt;/p&gt;



&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;o&gt; &lt;/o&gt;„Lotta, sag mal Pa-pa!“&lt;span&gt; 
&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;



&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;o&gt; &lt;/o&gt;„Ma-ma“,&lt;span&gt;  &lt;/span&gt;sagt Lotta
dann. &lt;/p&gt;



&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;o&gt; &lt;/o&gt;Klar, die Mutter ist für so ein Kind das Wichtigste, sage
ich mir. Aus ihrem Schoße ist sie gekommen, vielleicht hat das Kind vor,
irgendwann dahin zurückzukehren. Jedenfalls kann es nicht falsch sein, die
Dinge beim Namen nennen zu können. Manchmal, so meine Freundin, brabble Lotta,
unvermittelt „Papa“. Ich glaube, sie will mich nur trösten. &lt;/p&gt;



&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;o&gt; &lt;/o&gt;„Aber Papa, wird dann doch Dein zweites Wort sein, Lotta?“&lt;/p&gt;



&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;„Nein“, sagt Lotta. &lt;/p&gt;



&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;o&gt; &lt;/o&gt;Lotta sagt zu derzeit zu allem, was nicht „Mama“ ist:
„Nein“. Ihrer Überzeugung nach ist es der zweitwichtigste Begriff. Wenn sie
„Nein“ sagt, streckt sie ihr Kinn nach vorne und schüttelt mit großer
Konzentration den Kopf. Auch das kann ich nachvollziehen. Ich hätte selbst gut
daran getan, im Leben öfter ausgiebig. „Nein“ zu sagen. Im Grunde ist es gar
keine schlechte Strategie, alles zunächst abzulehnen. &lt;/p&gt;



&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;o&gt;Und nach dem „Nein“ kommt dann „Papa“, nicht war?&lt;/o&gt;&lt;/p&gt;



&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;o&gt;Das Handy klingel meine Freundin ist dran, hocherfreut. Lotta habe wieder
ein neues Wort gelernt: „Danke“!&lt;/o&gt;&lt;/p&gt;



&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;Danke auch.&lt;/p&gt;
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      <dc:creator>Prüfer</dc:creator>
      
    <category>General</category>
         <pubDate>Wed, 26 Jul 2006 15:29:32</pubDate>
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   <title>Das Mädchen mit den drei goldenen Haaren</title>
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    &lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;&lt;o&gt;Wenn andere Eltern davon erzählen, ihr Baby habe schon drei
Zähne, sage ich: Meines hat schon drei Haare. Ich halte das für ebenso
bemerkenswert. Zähne kommen und gehen, drei Zähne bekommt schließlich jeder,
ich verliere bald meinen dritten Zahn. Aber drei Haare, genau drei Haare?&lt;/o&gt;&lt;/p&gt;&lt;br/&gt;&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;Natürlich ist die zählweise nicht ganz korrekt: Lottas Kopf
ist mir feinen Härchen bewachsen, so wie ein Küken Flaum hat. Drei Haare aber
sind deutlich länger als alle anderen. Das hat etwas mystisches, ich muss immer
an das Märchen vom &lt;a href=&quot;http://www.maerchenlexikon.de/khm/khm-texte/khm029.htm&quot; target=&quot;_blank&quot; title=&quot;Die Hauptfigur ist allerdings ein Junge&quot;&gt;Teufel mit den drei goldenen Haaren&lt;/a&gt; denken (besonders, wenn
das Kind um 4.30 Uhr beschließt, dass für die Familie, die Nacht zu Ende ist).&lt;/p&gt;


&lt;p class=&quot;MsoNormal&quot;&gt;Man könnte sagen, würden sich alle Haare so verhalten, wie
diese vorbildlichen drei, dann würden Leute nicht mehr fragen: „Wie heißt der
denn, wie alt ist er denn?“ Aber drei lange Haare sind ein bisschen zu wenig,
um zu erkennen, dass man da keinen „kleinen Mann“ vor sich hat.&lt;span&gt;  &lt;/span&gt;Wie wird es mit den drei Superhaaren weitergehen?
Irgendwann werden alle Haare des töchterlichen Schopfes kräftig sprießen. Sie
werden so lang werden, dass man sich entschließt, einen Frisör zu konsultieren.
Der kommt mit seiner Schere an und schneidet alle Haare ab, ungeachtet aller
besonderen Eigenschaften. Fortan werden die drei Superstars unter den Haaren
nicht länger sein, als der Kopfbewuchs in ihrer Umgebung. Und wenn sie dann den
anderen Haaren erzählen, dass sie früher, ja früher, einmal viiiiel länger als
alle anderen waren, werden sie dafür nur mitleidig-gutwillige&lt;span&gt;  &lt;/span&gt;Blicke ernten. Wahrscheinlich solche, wie
meine Tochter sie mir schenken wird, wenn ich nur noch drei Zähne habe und ihr,
erzähle, dass ich mal früher, ja früher&lt;span&gt; 
&lt;/span&gt;mal viiiiel größer war als sie.&lt;span&gt;  &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
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      <dc:creator>Prüfer</dc:creator>
      
    <category>General</category>
         <pubDate>Fri, 14 Jul 2006 14:05:31</pubDate>
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     </item>
    <item>
   <title>Ist mein Baby untragbar?</title>
   <description>
    &lt;p&gt;Ich habe mich nie mit einem Kinderwagen anfreunden können. Wer einen Kinderwagen steuert, rammt Passanten, bleibt an Türschwellen hängen, durchfährt Hundehaufen und zeigt vor allem: Ich bin zu faul oder zu schwach mein Kind zu schleppen.&lt;/p&gt;&lt;br/&gt;Ich trage also mein Kind, das geht ganz gut weil ich so einen Baby-Björn besitze. &lt;p&gt;EINEN BABY-BJÖRN? Ist das nicht gefährlich, fragen da &lt;a title=&quot;Jedenfalls diese kritische Mutter&quot; target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.ftd.de/blog/5_haushaltsvorstand/archive/344_drei_bier_und_ein_baby.html#comments&quot;&gt;kritische Mütter&lt;/a&gt;? Baby-Björne musste ich lernen, stehen in Verdacht, ganz &lt;a title=&quot;War will daran schuld sein?&quot; target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.dooyoo.de/tragehilfen/baby-bjoern-tragesitz/&quot;&gt;schlecht für das Kind zu sein&lt;/a&gt;,
es hängt darin wie ein Schluck:  Wasser die Hüfte, das Schambein, die
Wirbelsäule, alles wird dabei krumm und schief. Und ganz schlimm wird
es, wenn das Kind mit dem gesicht nach vorne in der Trage hängt. Der
haltungsgeschädigte Nachwuchs macht einem dann Vorwürfe bis zum
Lebensende. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dabei habe ich gar keinen Babybjörn. Ich habe einen
Ergo-Carrier. Ich nenne ihn nur Baby-Björn, wie ich ein Taschentuch
Tempo nenne, auch wenn es eigentlich ein Zewa-Produkt ist. Ich hatte ja
keine Ahnung, dass es eher so ist, wie Ein Taschentuch mit einem
Schmirgelpapier zu vergleichen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Denn er &lt;a title=&quot;So sieht er aus!&quot; target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://babygerecht.de/images/UserFiles/carrierall3new%281%29.jpg&quot;&gt;Ergo-Carrier&lt;/a&gt; ist ein Wunderding, in
dem das Kind mit  breitgespreitzten Beinem perfekt Gestütz sitzt, sich
überallhin tragen lässt, und einschläft. Dann behilft man sich mit
einer Art Schlafkapuze, damit das Köpfen nicht nach hinten kippt . Die
Kapuze hat leider ein äußerst unschönes &lt;a title=&quot;Das große Krabbeln&quot; target=&quot;_blank&quot; href=&quot;http://www.babygerecht.de/images/product_images/popup_images/14_4.jpg&quot;&gt;Insektenmuster&lt;/a&gt;. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und wenn der Vater mit dem schlafenden Kind durch den offenen Raum spaziert, sehen alle diese schreckliche Krabbeltiere.
Der Vater wünscht dann, er wäre ohne Baby-Björn und ohne Ergo Carrier,
er wäre einfach nur da mit starken Armen und würde die Kleine durch die
Welt tragen wie der Vater das Kind beim Erlkönig. &lt;/p&gt;Aber leider
wiegt Lott mittlerweile acht Kilo - und meien Arme sind nicht
mitgewachsen. Dann schon lieber Insekten tragen, finde ich.
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      <dc:creator>Prüfer</dc:creator>
      
    <category>General</category>
         <pubDate>Wed, 21 Jun 2006 21:30:08</pubDate>
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