Die Banken erhalten im Februar umfassende Fragenkataloge von den Aufsehern. Bis Ende April sollen sie dem Baseler Ausschuss Rohdaten liefern - beispielsweise, wie viele und welche Staatsanleihen oder Pfandbriefe sie halten.
Der Ausschuss prüft dann die Auswirkungen verschiedener Szenarien, bevor Ende kommenden Jahres die genauen Zahlen festgelegt werden sollen. Allerdings wird der Zeitplan in Aufsichtskreisen für äußerst ambitioniert gehalten.
Einerseits können die Banken darauf hoffen, dass die Regeln weniger hart ausfallen als befürchtet. Insbesondere mit Abklingen der Krise könnte das öffentliche Verlangen, Banken schärfer zu regulieren, abnehmen. Andererseits müssen sie sich auf ein Jahr der Unsicherheit einstellen - was Kreditvergabe- und Investitionsentscheidungen erschweren dürfte.