Vielzahl von ArbeitssuchendenIn den meisten Regionen hätten die Verbraucher wieder tiefer in die Tasche gegriffen, was vor allem durch die Verkäufe vor den Feiertagen zu erklären sei. Die Nachfrage nach Dienstleistungen sei gestiegen, auch die erhöhte Förderung von Öl und Gas habe sich positiv ausgewirkt. Der Markt für Wohnimmobilien bleibe dagegen schwach, bei Gewerbeimmobilien seien aber Zeichen der Besserung zu erkennen. Die Inflation bereite der Notenbank momentan kaum Sorge.
Der Report, der jeweils zwei Wochen vor den Beratungen zur Geldpolitik veröffentlicht wird, bestätigt Befürchtungen, dass die Wirtschaft nicht in der Lage ist, ausreichend neue Arbeitsplätze zur Verfügung zu stellen. Die Arbeitslosenrate sank im Dezember auf 8,5 Prozent. Im Vorjahr hatte sie noch bei 9,4 Prozent gelegen.
Die Kombination aus wenigen Festanstellungen und einer Vielzahl von Arbeitssuchenden verhindert weiterhin einen Anstieg der Löhne. In manchen Branchen wie Technologie oder Energie mangelt es hingegen an Arbeitskräften.