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Merken   Drucken   17.04.2012, 21:31 Schriftgröße: AAA

Nicht lukrativ genug: Bank of America will ausländische Vermögensverwaltung abstoßen

Laut Berichten will der weltgrößte Finanzverwalter die Vermögenssparte der Tochter Merrill Lynch verkaufen. Erste Angebote werden diese Woche erwartet - nur wenige Interessenten kommen infrage.
© Bild: 2011 Bloomberg
Laut Berichten will der weltgrößte Finanzverwalter die Vermögenssparte der Tochter Merrill Lynch verkaufen. Erste Angebote werden diese Woche erwartet - nur wenige Interessenten kommen infrage.

Die Bank of America  will sich von ihrer Vermögensverwaltung im Ausland trennen. Das Institut habe die Sparte der Tochter Merrill Lynch  zum Verkauf gestellt und erhoffe sich einen Erlös von bis zu 3 Mrd. Dollar, erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters am Dienstag von drei mit den Plänen vertrauten Personen.

Das Geldhaus erwarte erste Angebote noch in dieser Woche. Mit einem schnellen Verkauf sei aber nicht zu rechnen. Den Insidern zufolge kommen nur wenige Interessenten infrage. Dazu gehörten die Deutsche Bank , die Schweizer Rivalen UBS  und Credit Suisse  sowie die US-Großbanken JP Morgan  Chase und Wells Fargo .

Die Bank of America ist der weltgrößte Vermögensverwalter. Im Ausland verwaltet das US-Institut in diesem Bereich zwar Kundenanlagen über 90 Mrd. Dollar. Das Volumen hinkt aber weit hinter dem US-Geschäft mit reichen Kunden zurück und ist damit für die Bank nicht lukrativ genug. Das Geldhaus wollte sich nicht zu den Informationen äußern.

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  • Reuters, 17.04.2012
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