Kursinformationen und Charts
Der Kapitaleinsatz ist relativ gering: Der Anleger hinterlegt lediglich eine Sicherheitseinlage (Margin). Diese bestimmt den Hebel des CFD. Eine Margin von zehn Prozent des Investitionsvolumens beispielsweise führt zu einem Hebel von zehn. Bei einer Margin von fünf Prozent liegt der Hebel bei 20.
Diese Hebeleffekte ermöglichen überdurchschnittliche Renditen, können jedoch auch zu erheblichen Verlusten führen. Anlegerschützer empfehlen die spekulativen Geschäfte daher nur erfahrenen Anlegern.
Begrenztes Risiko
Die Postbank bietet zunächst nur Differenzkontrakte mit begrenztem Risiko an. So besteht keine Nachschusspflicht; das Verlustrisiko des Kunden ist auf das eingesetzte Kapital beschränkt. Entwickelt sich die Marktsituation ungünstig, wird das CFD-Konto automatisch liquidiert. Nach Angaben des Sprechers will die Postbank die Reaktion der Kunden auf diese ersten CFDs abwarten, bevor sie auch Produkte mit höherem Risiko anbietet.
Mit rund 15 Millionen Klienten ist die Postbank zwar das Einzelinstitut mit den meisten Kunden in Deutschland. Dafür macht das Institut aber relativ wenig Provisionsüberschuss. Hier schlagen sich Einnahmen etwa aus dem Verkauf von Fonds an die Kunden nieder.
Im vergangenen Jahr sank der Provisionsüberschuss im Privatkundengeschäft sogar leicht. Nur vierzig Prozent der Postbank-Kunden nutzen drei oder mehr Produkte des Instituts. Über die Hälfte des Vorsteuergewinns erwirtschaftet das Geldhaus hingegen damit, dass es die Kundeneinlagen gewinnbringend an den internationalen Finanzmärkten anlegt.