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15.11.2011, 15:10
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Wasserkraft als neuer Renditebringer
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2011 Verbund
Geschlossene Fonds suchen Alternativen zu Solaranlagen und Windrädern - verfolgen dabei aber unterschiedliche Ansätze. Eine Analyse.
von Alexander Heintze
Geschlossene Fonds, die in erneuerbare Energien wie Solaranlagen oder Windkraftwerke investieren, ließen sich jahrelang problemlos verkaufen. Doch die Platzierungszahlen gehen auch hier zurück. Emissionshäuser suchen daher nach einer Alternative, um Anleger fürs Segment der erneuerbaren Energien gewinnen zu können. Mit dem Aquila Hydropower Invest II und dem Wasserkraftfonds der Deutsche-Bank-Tochter DWS Access setzen zwei Anbieter auf umweltfreundliche Stromerzeugung in Wasserkraftwerken. Der Private-Equity-Fonds Leonidas VII H2O will mit Beteiligungen an Firmen der Wasserwirtschaft die Anleger überzeugen.
Wasserfonds sind eine logische Erweiterung der Palette der Erneuerbare-Energien-Fonds: Wasserkraft steuert schließlich weltweit rund 17 Prozent zum Strommix bei - deutlich mehr als Wind und Sonne mit jeweils etwa einem Prozent. Besonders wasserreiche Länder wie Norwegen decken fast den gesamten Bedarf an elektrischer Energie aus Wasserkraft.
Der große Vorteil: Wasser fließt Tag und Nacht. Das macht die Stromerzeugung im Gegensatz zu Wind und Sonne planbarer. Zudem gilt die Technik als ausgereift. Während bei Windkraftwerken Turbinen der ersten Generation mittlerweile gegen bessere Aggregate ausgetauscht werden und bei den Solarmodulen niemand absehen kann, welche Technologie sich langfristig durchsetzen wird, laufen Wasserturbinen mehrere Jahrzehnte, bevor sie erneuert werden müssen.
Auch der Wirkungsgrad ist mit 90 Prozent höher. Bei Windenergie liegt er zwischen 20 und 50 Prozent, bei Solarzellen bei rund 20 Prozent. Daher ist die Erzeugung einer Kilowattstunde Wasserstrom billiger als Wind- und Solarenergie. Die Erzeuger sind nicht auf staatliche Subventionen angewiesen, sondern können den Strom ohne solche Hilfen am Markt verkaufen. Das hat aber zur Folge, dass die Einnahmen der Fonds stärker schwanken können. Langfristig sollte der Strompreis aber stetig steigen.
Teil 2: Verlockend für Emissionshäuser
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FTD.de, 15.11.2011
© 2011 Financial Times Deutschland,
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