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Das Volumen dieser Lotto-Derivate beträgt 605.Billionen $, dem 65-fachen des Welt-BIPs und dem 1000-fachen der reellen Umlauf-Geldmenge des EURO in der EU!
Es wäre weltfremd zu behaupten, dass dieser Untergangskeule angemessen und erhaltungswert sei, weil sie mit einem kleinsten Bruchteil des Volumens doch noch für reale Absicherungsgeschäfte der Industrie dient!
Die großen Investmentbanken und Versicherungen wickeln diese Geschäfte über sich und haben einen geldwerten manipulativen Übersichtsvorsprung dabei, da die meisten Geschäfte über sie in einer Dreierbeziehung abgewickelt werden!
Und der Clou dabei: bei dem mickrigen mangelnden Eigenkapitel dieser Banken kann man getrost von *ungedeckten* Wetten sprechen, da diese Banken Eigenkapitalquoten von gerade 1-3% haben, und in absehbaren Krisenzeiten dann bei weitem nicht genug Deckung haben, um nur einen Bruchteil der verzockten Wetten sich gegenseitig auszuzahlen - so werden dann beide Seiten "systemisch" Weidwund und die Staaten können wieder mit den Steuereinnahmen des nächsten Jahrzehnts auf Zuruf der Politik *alternativlos* einspringen!
Dabei sind schon die nächsten drei Jahrzehnte der Steuerannahmen verplant für die unfreiwillige Tilgung der irren Staatsverschuldung, der Staatsgarantien/Bürgschaften, für die Übernahme der guten 1,5-2,0 Billionen wertlosen ABS-CDO-Sicherheiten der Banken bei der EZB, und für die Auflösung der Bad Banks mit dann wertlosen CDOs von guten 1-1,5 Billionen in 20.Jahren!
Was fällt hier einem Aufmerksamen auf?
Upps, da bleiben keine Einnahmen mehr für die Kernaufgaben eines Staates übrig!
Aber da ist ja noch der Sozialstaat verblieben, den kann man trotz des verfassungsmäßigen Sozialstaatgebots doch noch für die Banken einfach schleifen, Peanuts!
ALSO: wie schmerzbefreit oder "systemisch" verstrickt im System muss man sein, Herr Luigi Zingales, um heute noch solche "objektiven" Plädoyers für Derivate halten zu wollen?!