Kursinformationen und Charts
|
Gold
|
1572,2 USD |
[15.73] |
+1,01% |
|
|
Die positive Goldpreisentwicklung der vergangenen Jahre wird jetzt genutzt, um mit diesen Gewinnen die Verluste in anderen Asset-Klassen auszugleichen." Vogel sieht hier Parallelen zur Lehman-Pleite. Auch damals kamen andere Anlageklassen unter Druck, weil die Investoren Liquidität benötigten.
Da Gold zu den hochliquiden Anlagen zählt und sich obendrein gut entwickelt hat, ist es erste Wahl bei den Profis. Vogel rät Anlegern, sich nicht verunsichern zu lassen: Bis Jahresende rechnet er mit einem Preis von 1750 Dollar je Unze (31,1 Gramm).
Gründe, warum die Anleger weiter Gold kaufen, gibt es viele. Sowohl die Unruhen in Nordafrika und Nahost als auch die Katastrophe in Japan dürften Investoren schnell wieder in die Krisenwährung
Gold treiben, wenn die Verlustpositionen ausgeglichen sind.
Hinzu kommen die Angst um die Stabilität des Weltfinanzsystems sowie die anhaltenden Inflationssorgen. Hugo Hagen, Edelmetallspezialist und Berater beim Münchner Goldhändler Pro Aurum, meint: "Wir sehen eine reale Inflationsrate zwischen acht und zehn Prozent für eine breite Schicht der Bevölkerung, weshalb die Nachfrage nach Gold hoch bleiben wird."