Steckbrief UST XVII
Kosten: Die weichen Kosten für Konzeption, Marketing und Vertrieb summieren sich auf 14,5 Prozent bezogen auf das Eigenkapital. Das ist ein durchschnittlicher Wert. An jährlichen Vermögensverwaltungsgebühren kassiert der Initiator eine Pauschale in Höhe von einem Prozent des Eigenkapitals. Hillwood gönnt sich jährlich 0,75 Prozent bezogen auf die Gesamtinvestition, die je nach Fremdfinanzierungsanteil bis zu 1,2 Mrd. $ erreichen kann. Darüber hinaus fallen Kosten für Tätigkeiten Dritter an, die dem Fonds in Rechnung gestellt werden. Hillwood kann den Fonds außerdem mit Personalkosten belasten. Anleger sind also darauf angewiesen, dass sparsam und effektiv gewirtschaftet wird.
Anbieter: US Treuhand ist ein Spezialist für amerikanische Immobilienfonds. Bislang hat der Initiator einen guten Job gemacht. Nicht zu vernachlässigen ist ein Schlüsselpersonenrisiko: Das Geschäft gelingt nur aufgrund der persönlichen Kontakte von einem der Gesellschafter, der vor Ort in den USA lebt und die Deals anbahnt.
Fazit: Ein Fonds für solche Anleger, die dem Initiator US Treuhand ihr Vertrauen voll und ganz schenken. Sie müssen ihr Geld blind in eine Kooperation mit der US-Bauträgergesellschaft Hillwood investieren. Um die bevorrechtigte Verzinsung von 8,2 Prozent auszuschütten, genügt eine Objektrendite von 4,75 Prozent nach Kosten. Wie bei Projektentwicklungen üblich, sind Kapitalverluste bei dieser Investition nicht auszuschließen.
Der Experte für Beteiligungsmodelle Markus Gotzi analysiert einmal monatlich ein Angebot aus dem Sektor geschlossene Immobilienfonds.