Auch die Fonds auf den folgenden Plätzen boten ihren Kunden ein jährliches Plus von über 40 Prozent. Damit ist die Strategie der Anleger aufgegangen, vom starken Wirtschaftswachstum in Russland und den neuen EU-Mitgliedsländern zu profitieren. Allerdings schnitten die Aktienfonds im Durchschnitt leicht schlechter ab als der Vergleichsindex MSCI Eastern Europe.
Die untersuchten Osteuropa-Fonds erzielten eine jährliche Durchschnittsrendite von 41,9 Prozent. Damit hängten sie zuletzt sogar Schwellenländer-Aktienfonds ab, die ein durchschnittliches Plus von 28,45 Prozent erreichten. Weit schlechtere Ergebnisse erreichten Europa-Aktienfonds mit einer jährlichen Durchschnittsrendite von 14,95 Prozent und Nordamerika-Fonds mit 7,44 Prozent ab.
Den ersten Platz sicherte sich mit einem Plus von 49,15 Prozent der Nestor Osteuropa Fonds. Dessen Manager legt einen Schwerpunkt auf Aktien aus Russland, die über 63 Prozent des Portfolios ausmachen. Stark vertreten sind auch Papiere aus Polen mit einem Anteil von 13,7 Prozent. Große Einzelpositionen im Fonds sind Papiere des Ölkonzerns Lukoil und der Telecom Polska.
Rang zwei sicherte sich der Adig Fund European Emerging Market Equity. Er erzielte eine jährliche Rendite von 43,66 Prozent. Auch er vertraut auf einen hohen Anteil russischer Aktien von 41 Prozent. Genauso beim drittplatzierten Magna Eastern European Fund. Hier beträgt der Russland-Anteil 40 Prozent.