Zum anderen raten sie von sogenannten Bausparkombinationen ab, bei denen jahrelang nur die Zinsen für ein Darlehen gezahlt werden, während gleichzeitig die Tilgungssumme über einen Bausparvertrag angesammelt wird.
"Bausparkombinationen sind deutlich teurer als herkömmliche Annuitätendarlehen mit laufender Tilgung", sagt Arno Gottschalk, Finanzexperte der Verbraucherzentrale Bremen. Er macht dies an einer Beispielrechnung über eine Finanzierungssumme von 100.000 Euro bei einer Laufzeit von insgesamt 25 Jahren deutlich: Sowohl bei der Bausparkombination als auch beim Annuitätendarlehen ist der Effektivzins für die ersten 15 Jahre bei 5,01 Prozent festgezurrt, die monatliche Belastung liegt in beiden Fällen bei 623,33 Euro.
Von dieser Summe entfallen bei der Bausparkombination konstant 408,33 Euro für die Bedienung der Darlehenszinsen. Damit können pro Monat 215 Euro in den mit 1,25 Prozent verzinsten Bausparvertrag eingezahlt werden. Der Zins ist verglichen mit dem aktuellen Tagesgeldsatz niedrig, als Gegenleistung wird dann aber ein niedrigerer Zins für die Nachfinanzierung gewährt. Nach 15 Jahren sind auf diese Weise 40.672,73 Euro für die Teiltilgung angespart. Die verbleibende Schuldsumme beläuft sich auf 59.327,27 Euro.