Tracking Error deutlich unter einem halben ProzentpunktWichtiges ETF-Qualitätsmerkmal ist vor allem der Tracking Error. Damit wird die Abweichung der Fonds-Performance von der Index-Wertentwicklung bezeichnet. Sie soll so gering wie möglich sein.
Ein Grund für Abweichungen kann zum Beispiel darin liegen, dass ETFs auf Preisindizes die ihnen zufließenden Dividenden nicht sofort, sondern halbjährlich ausschütten. "Bei den meisten ETFs liegt der Tracking Error deutlich unter einem halben Prozentpunkt pro Jahr - bei Swap-ETFs ist er sogar noch geringer", sagt Berater Niklas.
In Deutschland erfolgt der Kauf und Verkauf über das elektronische Handelssystem der Deutschen Börse Xetra. Der Market-Maker sorgt dabei für ausreichend Liquidität und stellt fortlaufend verbindliche Geld- und Briefkurse.
Als Gebühr für diese Dienstleistung dient teilweise der Spread, also die Differenz aus Ankaufs- und Verkaufspreis. "Der Spread ist abhängig von der Liquidität des Produktes", sagt Thomas Meyer zu Drewer, Deutschland-Chef von Lyxor ETF. Vor diesem Hintergrund ist der Spread etwa beim EuroStoxx 50 geringer als bei speziellen Branchenindizes.