Der Bestseller unter den China-Fonds ist der Baring Hong Kong China, der in den vergangenen zwei Jahren um rund 170 Prozent zulegte. Auch die Deutsche-Bank-Tochter DWS ist mit ihrem China-Fonds erfolgreich. Der Fonds brachte es im gleichen Zeitraum immerhin auf eine Rendite von 98,51 Prozent.
Mit Indexzertifikaten können Anleger an der Entwicklung chinesischer Aktienindizes wie des Hang Seng oder des Hang Seng China Enterprises teilhaben. Zu beachten ist hier das Währungsrisiko: Da die Indizes in Hongkong-Dollar notieren und dieser gegenüber dem Euro zuletzt Schwäche zeigte, mussten Investoren Kurseinbußen hinnehmen. Daher empfiehlt es sich, währungsgeschützte Zertifikate zu erwerben.
Bei den hoch bewerteten chinesischen Inlandsaktien, die etwa im FTSE/Xinhua-50-A-Shares-Index versammelt sind, könnte sich dagegen ein Short-Engagement lohnen, bei dem Anleger auf fallende Kurse setzen. Das ist mit gehebelten Turbo-Bear-Zertifikaten möglich, die über eine Knock-out-Schwelle verfügen und daher nur für eine Kurzfristanlage geeignet sind.
Übrigens: Wer statt Fundamentaldaten doch eher das Horoskop zu Rate ziehen möchte - 2008 ist das Jahr der Ratte. Ratten gelten als großzügig bis verschwenderisch in Sachen Geld, gleichzeitig aber als erfinderisch, was den Erwerb und die Verwaltung der Finanzen angeht.