Investitionen in deutsche Gewerbeimmobilien
Das meiste Geld, gut 7,2 Mrd. Euro, wurde mit Einzelhandelsimmobilien umgesetzt, wobei diese Zahl durch den Verkauf des Arcandor-Portfolios für mehr als 2 Mrd. Euro verzerrt wird. In Büros wurden rund 6,9 Mrd. Euro investiert. Auf Logistikimmobilien entfielen mit etwa 1,9 Mrd. Euro gut neun Prozent des Transaktionsvolumens.
Die Nettospitzenrenditen für Kernimmobilien sind seit ihrem Tiefstand um 50 bis 105 Basispunkte gestiegen und betragen nun zwischen 5,0 Prozent (München) und 5,4 Prozent (Köln). Damit liegen sie Atisreal zufolge etwa auf dem Durchschnittsniveau der vergangenen 20 Jahre. "Ein weiterer Anstieg in der ersten Jahreshälfte 2009 ist durchaus möglich", so Bienkowski. "Die aktuelle Diskussion um absehbare Renditeniveaus über sechs Prozent oder sogar sieben Prozent für Core-Objekte an den deutschen Topstandorten ist aber absolut unrealistisch."