FTD.de » Finanzen » Immobilien » Wohnen wird teurer

Merken   Drucken   15.01.2010, 09:30 Schriftgröße: AAA

Immobilien: Wohnen wird teurer

Wer in Hamburg, München, Düsseldorf oder Frankfurt/Main wohnt, zahlt schon verdammt viel Geld für seine Bleibe. Doch damit nicht genug. Die Mieten werden 2010 weiter steigen - und zwar deutschlandweit. von Karsten Röbisch
Die Menschen in Deutschland müssen in diesem Jahr erneut mehr für ihre Wohnung bezahlen. Der Immobilienverband Deutschland (IVD) rechnet bundesweit mit einem Anstieg der Nettokaltmieten von durchschnittlich 1 bis 1,5 Prozent. Die Preise würden nicht nur in den Großstädten zulegen, sondern auch in kleinen und mittleren Städten.
Einen Anstieg der Kaufpreise erwartet der IVD dagegen nur in den Ballungszentren. Damit setzt sich der Trend moderat steigender Mieten fort. Wohnungsnutzer zahlen heute im Schnitt rund 11,3 Prozent mehr als Anfang 2000. Ohne Berücksichtigung der Nettokaltmieten und Nebenkosten kletterten die Verbraucherpreise im gleichen Zeitraum hingegen um 23,4 Prozent.
Die Mieten dürften 2010 nach Einschätzung des IVD in allen Regionen klettern. Die größten Steigerungen seien jedoch in den Großstädten und den wirtschaftlich starken Ballungsräumen zu erwarten. "Vermehrte Zuzüge und ein Anstieg der Haushalte hinterlassen Spuren. Höhere Mieten und Kaufpreise sind die logische Folge", sagt Jürgen Michael Schick, Vizepräsident des IVD. In den Metropolen zeichne sich bereits ein Mangel an kleinen Wohnungen ab, weil zu wenig Mietwohnungen gebaut würden.
Schon jetzt gibt es regional große Preisunterschiede. Am teuersten ist wohnen laut IVD-Preisspiegel in München mit einer Nettokaltmiete von 13 Euro pro Quadratmeter, gefolgt von Hamburg mit 12,40 Euro und Stuttgart mit 11,80 Euro. Bundesweit liegt der Schnitt bei 6,93 Euro. Die IVD-Zahlen beziehen sich jedoch nur auf neue Vertragsabschlüsse, nicht jedoch auf alte Mietverträge.
Immobilien-Kompass Immobilien-Kompass

Bewertung von Wohnlagen und Immobiliensuche in Deutschland und Europa.  mehr

Die Kaufpreise für Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser dürften nach Einschätzung des Branchenverbands um ein bis zwei Prozent zulegen. Deutliche Bewegungen erwartet der IVD jedoch nur in den Großstädten. "Eine stärkere Nachfrage gibt es vor allem für mittlere und gute Lagen in den Ballungsräumen", sagt Schick. In kleineren Städten, im ländlichen Raum und in Abwanderungsgegenden würden die Preise dagegen stabil bleiben oder leicht sinken.
  • FTD.de, 15.01.2010
    © 2010 Financial Times Deutschland,
Jetzt bewerten
Bookmarken   Drucken   Senden   Leserbrief schreiben   Fehler melden  
Immobilien-Kompass
Partnerangebot Immobilien suchen in ...
markets - Das Finanzinformationsportal
  DAX 6315,89  [30.14 +0,48%
  Dow Jones 12518,7  [22.55 +0,18%
  Euro 1,2532 USD  [-0.0025 -0,20%
  Euro Stoxx 50 2156,52  [22.47 +1,05%
  • Kursverluste, Ärger mit Behörden und der Nasdaq: Das Börsenparkett ist zu glatt für Facebook. Die Internetstars aus Kalifornien sehen am Aktienmarkt aus wie Anfänger. Damit es Ihnen nicht so geht: Testen Sie Ihr Börsenwissen.

    Bei einem Verlust von 30 Prozent - wie stark müsste der Aktienkurs steigen, damit Sie wieder beim Anfangsniveau angelangt sind?

    Börsen-Quiz: Machen Sie es besser als Facebook

    Alle Tests

 



AKTIEN + MÄRKTE

mehr Aktien + Märkte

DERIVATE

mehr Derivate

INVESTMENTFONDS

mehr Investmentfonds

IMMOBILIEN

mehr Immobilien

ALTERNATIVE ANLAGEN

mehr Alternative Anlagen

FINANZCHECK

mehr Finanzcheck

FTD-SPEZIAL: FINANZKOMMUNIKATION

mehr FTD-Spezial: Finanzkommunikation

 
© 1999 - 2012 Financial Times Deutschland
Aktuelle Nachrichten über Wirtschaft, Politik, Finanzen und Börsen

Börsen- und Finanzmarktdaten:
Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch die Interactive Data Managed Solutions AG. Es wird keine Haftung für die Richtigkeit der Angaben übernommen!

Über FTD.de | Impressum | Datenschutz | Disclaimer | Mediadaten | E-Mail an FTD | Sitemap | Hilfe | Archiv
Mit ICRA gekennzeichnet

VW | Siemens | Apple | Gold | MBA | Business English | IQ-Test | Gehaltsrechner | Festgeld-Vergleich | Erbschaftssteuer
G+J Glossar
Partner-Angebote