Diese Firmen spielen auch in den europäischen Indizes eine dominante Rolle. Denn allen Barometern ist gemein, dass sie die Firmen nach der Marktkapitalisierung gewichten, gemessen am Streubesitz der Aktien.
Unterschiede gibt es hingegen in der Bauart der ETFs. Anbieter wie Lyxor, Comstage oder DB X-Trackers bilden die Indizes mithilfe von Swaps nach. Dazu kaufen sie beliebige Wertpapiere und tauschen deren Rendite bei einer Bank gegen die Performance des Index. Anleger gehen somit das Risiko ein, dass der Swap-Partner ausfällt. Dies ist bei Amundi und Marktführer iShares ausgeschlossen, die die Einzelaktien kaufen. Die Methode verursacht meist aber höhere Kosten.
Die Gebühren sind bei den Produkten ohnehin sehr hoch, was auch Analyst Perovic kritisiert. "Bei Immobilien-ETFs rangieren diese zwischen 0,4 und 0,8 Prozent und damit um bis zu 0,4 Prozentpunkte über dem Durchschnitt aller ETFs." Zudem sollten Anleger wissen, dass die ETFs aufgrund der zyklischen Immobilien- und Aktienmärkte relativ riskant sind. In den Factsheets der Emittenten sei davon oft nichts zu lesen, bemängelt Perovic.