40 Prozent hoffen, ihre Wunschimmobilie jetzt zum Schnäppchenpreis zu bekommen. Steigende Arbeitslosigkeit, sinkende Investitionen, negatives Wirtschaftswachstum - von den düsteren Prognosen der Ökonomen zeigen sich die Immobilien-Interessenten in Deutschland unbeeindruckt. Sie wollen sich den Traum von der eigenen Immobilie erfüllen, sobald sie das passende Objekt gefunden haben, so das Ergebnis einer Umfrage des Immobilienportals Immowelt.de.
40 Prozent der Kaufinteressenten rechnen damit, das Wunschhaus aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Lage jetzt mit kräftigen Preisabschlägen zu bekommen. Wie aktuelle Recherchen zum diesjährigen Capital-Immobilien-Kompass (Veröffentlichung in Heft 6/2009, 20. Mai) zeigen, dürfte diese Hoffnung allerdings nur in Einzelfällen berechtigt sein. In vielen herausragenden Wohnlagen sind die Preise weitgehend stabil. Dafür sorgen die Immobilien-Suchenden schon selbst, durch ihre vielerorts ungebrochene Nachfrage.
Nur 15 Prozent der Befragten informieren sich zwar regelmäßig über Objekte, wollen aber mit dem Hauskauf warten, bis sich die konjunkturelle Lage wieder bessert. 1.150 Immobilien-Interessenten haben sich an der Umfrage von Immowelt.de beteiligt. Davon blicken nur wenige pessimistisch in Zukunft: Gerade mal 7,5 Prozent gaben an, den Erwerb einer Immobilie zu verschieben, weil sie befürchteten, arbeitslos zu werden. 13,4 Prozent berichteten, "unsicher zu sein" und die Lage aktuell nicht einschätzen zu können.