Exklusiv
Der Immobilienfonds der amerikanischen Investmentbank Goldman Sachs, Whitehall, hat den Zuschlag für die Landesentwicklungsgesellschaft NRW (LEG) und ihre 93.000 Wohnungen erhalten. Es war ein Kopf-an-Kopf-Rennen. von Meike Schreiber (Frankfurt)
In Düsseldorfer Regierungskreisen hieß es, der Preis habe bei 3,5 Mrd. Euro gelegen. Der Vertrag sollte am späten Dienstagabend unterschrieben werden.
Die Entscheidung ist erst auf den letzten Metern gefallen. Zuletzt hatte es noch geheißen, der Bochumer Wohnungskonzern Deutsche Annington habe die Nase vorn. Dessen Gebot soll knapp unter dem von Whitehall gelegen haben, hieß es in den Kreisen. Ebenfalls ausgeschieden ist der irische Immobilieninvestor David Tomkin.
Zusammen mit Cerberus hat Whitehall bereits vor einigen Jahren in Berlin die Wohnungsgesellschaft GSW erworben. Die LEG ist eines der größten Wohnungsunternehmen Deutschlands.
Das Land NRW wollte sich bis kurz vor Abschluss der Verhandlungen nicht äußern. Im Finanzministerium hieß es lediglich, dass in naher Zukunft ein Verkaufsabschluss erzielt werde.
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