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21.09.2009, 14:46
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Geldanlage:
So funktionieren Indexfonds
Auch unter Vermögensverwaltern finden Indexfonds immer mehr Zuspruch - schon allen, weil sie günstig sind. Privatanleger können den Profis nacheifern.
von Jutta Reuffer
Indexfonds sind nicht nur günstig, sie bilden anders als aktiv gemanagte Fonds einen Markt auch nahezu eins zu eins ab. Wegen dieser Eigenschaft nutzen auch immer mehr Vermögensverwalter die Indexklone für ihre Strategie. Denn damit können sie noch gezielter in die Märkte investieren. So arbeitet etwa die Vermögensverwaltung Dr. Seibold Capital überwiegend mit passiven Produkten. "Klassische Investmentfonds sind für unsere aktive Vermögensverwaltung ungeeignet", so Alexander Seibold. "Ihre Kostenstruktur ist zu hoch, und in kritischen Marktphasen können wir nicht schnell reagieren. Nur für spezielle Märkte wie China oder Indien setzen wir aktive Fonds ein."
Mit seiner Meinung ist Seibold nicht allein. Auch das Wealth Management der UBS hat die börsengehandelten Indexfonds für sich entdeckt. "Im Rahmen einer strategischen Vermögensaufteilung bieten ETFs als Kerninvestment die besten und effizientesten Möglichkeiten", sagt Christian Gast von UBS Global Asset Management.
Drei Musterportfolios je nach Risikotyp
Auch Privatanleger können mit diesen Produkten ihr Portfolio günstig und breit gestreut aufbauen. Vorteil: Die bei Dachfonds anfallenden doppelten Gebühren, einmal für die Zielfonds und zum Zweiten für die Fondshülle, entfallen. "Hat sich ein Privatanleger entschieden, sein Portfolio über ETFs zu bilden, spielen unterschiedliche Kosten auf Produktebene keine Rolle mehr", sagt Andreas Beck, Leiter des Instituts für Vermögensaufbau. Die Kosten liegen pro Jahr mehr als ein Prozent unter denen von herkömmlich zusammengestellten Depots. "Das klingt wenig, macht aber langfristig dank des Zinseszinseffekts viel aus", sagt Beck.
Teil 2: Der Aufwand lohnt sich
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Aus der FTD vom 22.09.2009
© 2009 Financial Times Deutschland,
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