Erste SchließungenUnter den größeren Absolute-Return-Fonds schaffte es gemäß der Analysefirma Morningstar keiner, in den vergangenen drei Jahren das selbst gesetzte Renditeziel zu erreichen. Meist peilen die Fondsmanager an, pro Jahr den Geldmarktzins plus ein bis vier Prozent zu erwirtschaften. Am besten schnitt der Julius Bär Absolute Return Bond mit einer Drei-Jahres-Performance von 7,9 Prozent ab.
Auch die Verlustvermeidung gelang nicht allen. In den vergangenen zwölf Monaten sind etliche Fonds deutlich in die roten Zahlen gerutscht. "Die meisten Fonds konnten ein zentrales Versprechen allerdings halten, nämlich absolute positive Ergebnisse zu erzielen", sagt Ralf Lochmüller, Geschäftsführer der Fondsgesellschaft Lupus Alpha.
"Absolute Return wird viel gescholten, ist aber nach wie vor attraktiv." Lochmüller verweist auf die Wünsche von Investoren, trotz hoher Risikoaversion und kürzeren Anlagehorizonten Marktchancen nutzen zu wollen.
Erste Schließungen sind die Konsequenzen der schwachen Ergebnisse. So hat Allianz Global Investors mangels Erfolg nach vier Jahren zwei Fonds geschlossen - obwohl die Gesellschaft in der Anfangsphase ein Vermögen von 2 Mrd. Euro verwaltete und sich als Marktführer im Segment Absolute Return bezeichnete.