Einfache Anfrage reichtAber der Fonds, sowie alle bereits bestehenden Mikrofinanzfonds sind hierzulande nicht zum öffentlichen Vertrieb zugelassen. Durch eine Änderung im Investmentgesetz ist es seit dem vergangenen Jahr zwar auch deutschen Finanzdienstleistern möglich, Publikumsfonds aufzulegen, die in Mikrokredite investieren.
Allerdings dürfen die Fondsmanager nach deutschem Recht nur in regulierte und beaufsichtigte Institute investieren, an denen auch noch eine große Entwicklungsbank wie die KfW zu mindestens fünf Prozent beteiligt ist. Zudem darf die Summe der von einem Mikrofinanzinstitut vergebenen Kredite die Summe von 10 Mio. Euro nicht unterschreiten.
Einen Trick gibt es allerdings doch, wie Anleger an die Luxemburger Fonds kommen können: Eine einfache Anfrage bei Bank oder Onlinebroker reicht. Denn die Produkte dürfen hierzulande zwar nicht beworben werden, man kann sie aber ohne steuerliche Nachteile kaufen.