In Deutschland gehandelte ETFs
Die neuen Produkte von ETF Securities bilden Aktienindizes ab, die in Europa bislang noch nicht über ETFs handelbar sind:
Daxglobal Alternative Energy (alternative Energien), WNA Nuclear Energy (Atomindustrie), Janney Global Water (Wasserversorgung), S-Network ITG Agriculture (Agrarwirtschaft), Russell 1000 (US-Standardwerte) und
Russell 2000 (US-Nebenwerte). Sieben weitere ETFs, die in London schon gelistet sind, sollen in den kommenden Monaten folgen.
"In den nächsten Jahren wollen wir eine Palette von rund 50 ETFs auflegen", sagt Hector McNeil, Vertriebschef bei ETF Securities. "Dabei setzen wir nicht auf Indizes, die ohnehin schon von ETFs abgebildet werden, sondern konzentrieren uns auf Nischen."
Das erlaubt dem Anbieter, etwas höhere Gebühren zu verlangen: Die sechs neuen Fonds kosten zwischen 0,35 und 0,65 Prozent im Jahr. Ein Dax-ETF dagegen ist schon ab 0,12 Prozent zu haben. Um die Markteinführung zu erleichtern, erlässt ETF Securities bis Ende Januar die Gebühren. "Bis 31. Januar kosten die Fonds die Anleger keinen Cent", sagt McNeil.
Bislang bot ETF Securities in erster Linie Exchange-Traded Commodities (ETCs) an, börsengelistete Rohstoffpapiere, die anders als ETFs keine Sondervermögen, sondern Schuldverschreibungen sind.