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| Wilhelm Hankel ist einer der bekanntesten Euro-Kritiker. 1998 scheiterten er und andere Wissenschaftler vor dem BundesverfassungsÂgericht mit einer Klage gegen den Vertrag von Maastricht, der den Euro begründet hatte. Seit 2010 ist der heute 82-Jährige wieder mit von der Partie, wenn in ÂKarlsruhe gegen den Milliardenkredit zur Griechenland-Hilfe geklagt wird. Hankel arbeitete in führenden Positionen bei einer Reihe staatlicher Institutionen – etwa im Bundeswirtschaftsministerium, wo das damalige SPD-Mitglied vor circa 40 Jahren den Bundesschatzbrief mit Âentwickelte. Der emeritierte Professor für Währungs- und Entwicklungspolitik an der Frankfurter Universität hatte Beratungsaufträge in Währungsfragen in mehr als 20 Ländern. Er ist Verfasser eines guten Dutzends Bücher, sein jüngstes Werk – gemeinsam geschrieben mit dem New Yorker Professor Robert Isaak – heißt "Geldherrschaft. Ist unser Wohlstand noch zu retten?" (Wiley-VCH Verlag). Der Vater dreier erwachsener Töchter lebt mit seiner Frau im SiebenÂgebirge nahe Bonn. |
Teil 2: Warum sich Schmidt und Kohl nach Hankels Ansicht getäuscht haben