Ausgewählte Discount-Calls und Discount-Puts auf den Dax
Mithilfe des maximalen Verlusts von 2,32 Euro lässt sich auch die Gewinnzone ermitteln. Dazu bereinigt man den Wert um das Bezugsverhältnis von 1 zu 100. 2,32 Euro entsprechen 232 Dax-Punkten. Diese addiert man nun zum Basispreis des Discount-Calls und erhält damit die untere Break-Even-Grenze von 5032 Zählern. Zieht man die 232 Punkte vom Basispreis des Discount-Puts ab, erhält man mit 5968 Zählern die Gewinngrenze. Solange der Dax am 16. Dezember 2009 zwischen 5032 und 5968 Punkten schließt, erzielen Anleger eine positive Rendite.
Das Gewinn-und-Verlust-Profil einer solchen Strategie kann individuell gewählt werden. Investoren, die mit sinkenden Kursen rechnen, wählen Discount-Optionsscheine mit niedrigeren Basispreisen. Anleger, die von steigenden Kursen ausgehen, greifen zu Discount-Warrants mit höheren Basispreisen. Mit weit auseinanderliegenden Caps lässt sich zudem der Bereich erhöhen, in dem der Anleger Gewinn macht. Der Plan reduziert allerdings die Höhe des Gewinns. Das andere Extrem ist eine Strategie, bei der beide Caps gleich sind. Hier wird der Maximalwert nur bei einer Punktlandung erreicht. Dafür verbessert sich das Verhältnis aus Maximalertrag zu maximalem Risiko.
BNP Paribas offeriert auch Discount-Optionsscheine mit einem Abstand zwischen Basispreis und Obergrenze von 1000 Punkten, was einer maximalen Rückzahlung von 10 Euro pro Papier entspricht. Durch die Kombination von Papieren mit Höchstbeträgen von 5 Euro und 10 Euro sind auch interessante Strategien möglich. Anleger sollten aber beachten, dass sie vom Papier mit 5 Euro Maximalrückzahlung immer doppelt so viele Scheine kaufen müssen wie vom Papier mit 10 Euro Maximalrückzahlung. Sonst geht die Strategie nicht auf.