Eine Handvoll Fragen zum Dollar
Nicht mehr ganz unangefochten, aber dennoch der Maßstab aller Dinge auf den Märkten dieser Welt: der Dollar. Seit wann gibt es die US-Währung überhaupt? Woher hat sie ihren Namen? Testen Sie Ihr Dollar-Wissen!
Woher hat der Dollar seinen Namen?
Fed-Chef Bernanke kopiert damit die "Operation Twist" der Fed von 1961. Erklärtes Ziel ist es, das Verhältnis zwischen lang- und kurzlaufenden US-Schuldtiteln auf dem Markt zu verschieben. Dadurch sollen die Zinsen auf langfristige Kredite gesenkt werden, die für die Investitionstätigkeit von Unternehmen und für den darbenden Häusermarkt von besonderer Bedeutung sind. Die Notenbank erhofft sich davon eine Belebung der Wirtschaft.
"Es gibt erhebliche Abwärtsrisiken im Konjunkturausblick, einschließlich der Anspannungen in den weltweiten Finanzmärkten", begründete die Fed ihre Entscheidung im Anschluss an eine zweitätige Sitzung des federführenden Fachausschusses. Die wirtschaftliche Lage bleibe schwach, vor allem der Arbeitsmarkt bereite Sorgen.
Die Bilanz der Fed weist derzeit Anleihen im Wert von 2850 Mrd. Dollar aus. Davon sind 1650 Mrd. Dollar in US-Staatspapieren, 995 Mrd. Dollar in hypothekenbesicherten Papieren investiert. Von Dezember 2008 bis Juni 2011 hatte die Zentralbank für 2300 Mrd. Dollar Anleihen gekauft, um die Wirtschaft zu stützen.
An den Finanzmärkten war mit der Neuauflage der Operation "Twist" gerechnet worden. Eine
weitere, dann dritte Runde der geldpolitischen Lockerung (Quantitative Easing, QE) war zuletzt als nicht mehr besonders wahrscheinlich erachtet worden. Der weitere massive Ankauf von Staatsanleihen birgt hohe Risiken. Schon Spekulationen über ein QE3 sorgten für heftigen politischen Gegenwind für Fed-Chef Bernanke.
Die Achillesferse der US-Wirtschaft bleibt der Häusermarkt, wo die Krise 2007 ihren Ursprung hatte. Zusätzlich zu "Twist II" will die Fed deshalb auslaufende hypothekenbesicherte Anleihen und andere Immobilienpapiere in ihrem Beständen wieder ersetzen.
In vorhergegangenen Krisenphasen hat der Immobilienmarkt stets zum Aufschwung beigetragen. Nach bisherigen Rezessionen hat der private Häusermarkt im Schnitt 15 Prozent zur Wirtschaftsleistung der USA beigetragen. Nach dem Ende der letzten Rezession 2009 waren es jedoch nur vier Prozent.