Jedes Mal, wenn in Mexiko ein Mobiltelefon klingelt, klingelt es auch bei Carlos Slim Helú in der Kasse. Der 72-Jährige bleibt nach "Forbes"-Berechnung der reichste Mensch der Welt mit sagenhaften 69 Mrd. $. Auch ein Deutscher stieg wieder in die Top Ten auf: Aldi-Gründer Albrecht.
Der reichste Deutsche hat nur etwas mehr als ein Drittel. Aldi-Gründer Karl Albrecht schafft es damit auf Platz Zehn. Der 25. "Forbes"-Liste zufolge gibt es 1226 Dollar-Milliardäre auf der Welt - mehr als je zuvor.
Slim ist zwar 5 Mrd. Dollar leichter, als vor einem Jahr. Dennoch liegt er weit vor Microsoft-Gründer Bill Gates (56) und Investor Warren Buffett (81). Gates häufte 5 Mrd. mehr an und kommt auf ein Vermögen von 61 Mrd. Dollar. Als Dritter folgt Buffett mit 44 Mrd. Dollar.
Die beiden sind dafür bekannt, dass sie Milliarden für wohltätige Zwecke verschenken. Die "Forbes"-Zahlen sind zwar nur Schätzungen, beruhen aber auf zahlreichen Informationen und gelten in der Branche als weitgehend zuverlässig gelten.
Der Aldi-Mitgründer Albrecht hat zwar 100 Mio. Dollar weniger im Portemonnaie. Doch in der "Forbes"-Liste bedeutet das gerade einmal eine 1 hinter dem Komma und fällt in der Rangliste somit kaum auf.
Der 92-Jährige kommt nach 25,5 im Jahr 2011 auf 25,4 Mrd. Dollar. Er rückt dennoch von Platz 12 auf Platz 10 auf, weil andere noch viel deutlicher verloren. Unter den Top 100 sind sieben Deutsche - fünf von ihnen wurden durch Aldi und BMW reich.
Teil 2: Lakshmi Mittal fliegt aus der Top Ten