Den Vorständen ins Depot geschaut: Wenn Topmanager Aktien des eigenen Unternehmens kaufen, ist das ein guter Indikator für steigende Kurse. Der FTD-Insider-Index verrät, wie die Stimmung unter Europas Bossen ist.
Europas Führungskräfte werten die derzeitige Unsicherheit am Aktienmarkt als Kaufgelegenheit. Noch immer halten sie die Papiere ihrer Arbeitgeber für günstig. von Bernd Mikosch
Optimistische Führungskräfte
Im Februar registrierte das Frankfurter Analysehaus 2iQ Research bislang 996 Kaufaufträge über 160 Mio. Euro. Dem standen nur 350 Verkäufe über 125 Mio. Euro gegenüber. "Besonders optimistisch sind die Insider derzeit in Schweden, Deutschland, Griechenland, Spanien und Italien", sagt 2iQ-Geschäftsführer Robert Hable.
Das Analysehaus wertet die meldepflichtigen Wertpapiergeschäfte der Unternehmensinsider europaweit aus. Der daraus berechnete FTD-Insiderindex fiel in den vergangenen beiden Wochen zwar leicht auf 63,2 Punkte, weist laut 2iQ aber immer noch darauf hin, dass die Topmanager die Aktien ihrer Arbeitgeber für unterbewertet halten.
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