Den Vorständen ins Depot geschaut: Wenn Topmanager Aktien des eigenen Unternehmens kaufen, ist das ein guter Indikator für steigende Kurse. Der FTD-Insider-Index verrät, wie die Stimmung unter Europas Bossen ist.
FTD-Insiderindex:Topmanager kaufen nur zögerlich nach
Die Kurskorrektur in den vergangenen Wochen lässt die europäischen Führungskräfte wieder etwas stärker zu Aktien ihrer Unternehmen greifen.
von Karsten Röbisch
Der FTD-Insiderindex, für den das Analysehaus 2iQ Research die Transaktionen von Vorständen, Aufsichtsräten und Topmanagern erfasst, stieg in den vergangenen zwei Wochen von 57,8 auf 59,3 Punkte und signalisiert damit eine leicht bessere Stimmung. In den ersten zwei Märzwochen deckten sich die Insider 280-mal mit Aktien ein, nur rund 130-mal stießen sie welche ab.
Leichte Zuversicht
Gemessen am gehandelten Volumen überwiegen wie schon in den Vormonaten aber die Verkäufe mit 71,8 zu 37,1 Mio. Euro. Ohnehin liegt trotz des gestiegenen Insiderindex das Handelsvolumen weiter auf niedrigem Niveau, wie auch die Zahlen für Februar belegen. In dem Monat orderten die Insider Wertpapiere im Wert von 118,5 Mio. Euro, während sie im Januar noch 218,9 Mio. Euro investierten. Auch im Vergleich zum Februar vergangenen Jahres fällt das Kaufvolumen schwächer aus.
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