Die Gegenüberstellung der Wertentwicklung verdeutlicht, dass Investoren in sehr langen Zeiträumen rechnen müssen, wenn sie mit Aktien für die Altersvorsorge sparen wollen. Dabei ist es üblich, dass Privatanleger den Aktienanteil in ihren Portfolios senken, je älter sie werden. Die Kurse von Dividendenpapieren schwanken stärker, weil Investoren in Krisenzeiten in weniger riskante Anlagen flüchten.
Über sehr kurze Zeiträume machen Aktien Verluste oftmals sehr schnell wieder wett. Auf Jahressicht gewannen internationale Aktienfonds rund 20 Prozent; internationale Rentenprodukte legten um zwölf Prozent zu.
Auffällig ist, dass im 20-Jahres-Vergleich Mischfonds mit ausgewogenem Anlagestil sowie offene Immobilienfonds ähnlich gut abschneiden wie internationale Aktienportfolios: Mischfonds kommen auf eine jährliche Rendite von 5,2 Prozent, offene Immobilienfonds erreichen genau fünf Prozent und Aktienportfolios 5,1 Prozent. Fonds, die in Unternehmensanleihen investieren, steigerten den Wert der Anlagen pro Jahr um 5,5 Prozent, Euro-Geldmarktfonds um 3,9 Prozent.