Manager setzt auf WachstumsthemenDann, mit Beginn der Aufwärtsphase ab Mitte 2003, hat der Experte Wachstumsthemen wie Schwellenländer, Rohstoffe oder alternative Energien stärker gewichtet. Das Resultat: 2005 brachte der Mischfonds, der stets zu mindestens 50 Prozent in Anleihen oder den Geldmarkt investiert sein muss, ein Plus von 21,5 Prozent.
Auch auf die aktuelle Situation, vor allem die Pleite der Investmentbank Lehman Brothers hat er frühzeitig reagiert. "Waren wir Anfang September 2008 noch zu 23,5 Prozent in Aktien investiert, so haben wir diese Position bis Monatsmitte komplett gegen Kursverluste abgesichert", sagt Carmignac.
Ob und wie ein Mischfondsmanager auf ein verändertes Marktumfeld reagiert, sei ein Punkt, so Fondsanalyst Nöth, worauf Anlegern achten sollten. "Wer gute von schlechten Mischfonds unterscheiden möchte, sollte nicht nur die Wertentwicklung beachten, sondern auch, auf welche Vermögensklassen ein Fondsmanager in schwierigen Marktphasen und in Zeiten steigender Aktienkurse setzt", sagt der Experte. Also, ob er in guten Phasen am Aufwärtstrend partizipiert, und ob er in schwierigen Phasen in der Lage war, größere Verluste zu vermeiden.