Bilderserie Immer wieder eskaliert der Streit bei den US-Notenbankern: Die, die eine lockere Geldpolitik bevorzugen (Tauben) ringen mit denen, die schon wieder über Zinserhöhungen nachdenken (Falken). FTD.de zeigt, wer in diesem Jahr bei der Fed das Sagen hat. von Mark Schrörs, Tobias Bayer und Jens Ressing
Neben Janet Yellen, der 2010 nicht stimmberechtigten Präsidentin der San Francisco Fed, gilt Rosengren als größte Taube unter den amerikanischen Notenbankern. Eines seiner für ihn wichtigsten Anliegen ist die "Too big to fail"-Problematik. Dahinter steckt die Idee, dass Banken zu groß sind und zwingend gerettet werden müssen, was Anreize für riskantes Verhalten schafft. In seiner jüngsten Rede sagte Rosengren: "Die wichtigste Lehre aus der Krise ist, dass es keinen rechtlichen Rahmen für die Abwicklung einer Großbank gab." Rosengren befürwortet eher eine Beibehaltung der Fed-Wertpapierkäufe. Er fürchtet, dass die Hypothekenzinsen wieder steigen, wenn die Fed keine Hypothekenpapiere mehr kauft. "Die Sorge bleibt."