Die weltgrößte Volkswirtschaft ist im Schlussquartal 2011 um 2,8 Prozent gewachsen. Das ist der beste Wert seit eineinhalb Jahren. Anleger hatten sich aber mehr erhoffft.
Der Aufschwung in den Vereinigten Staaten gewinnt allmählich an Fahrt: Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wuchs im vierten Quartal 2011 mit einer annualisierten Rate von 2,8 Prozent. Das ist der beste Wert seit dem zweiten Quartal 2010. Die Börsen reagierten dennoch enttäuscht: Terminkontrakte auf den US-Standardwerteindex Dow Jones und auf den breiter gefassten S&P 500 drehten ins Minus. Experten hatten ein Plus von drei Prozent vorausgesagt.
Eine annualisierte Rate von 2,8 Prozent entspricht nach der in Europa üblichen Darstellungsweise einem Plus von rund 0,7 Prozent. Einen wichtigen Beitrag zur Beschleunigung der Wachstumsrate leistete der Aufbau der Lagerbestände amerikanischer Unternehmen, die um ein Volumen von 56 Mrd. Dollar zulegten. Allein dieser Effekt steuerte 1,94 Prozentpunkte zur Gesamtrate von 2,8 Prozent bei. Ohne die Lagerbestände wäre das BIP lediglich mit einer annualisierten Rate von 0,8 Prozent gewachsen.
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