Amerikas Schuldenkrise ist...
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Antwort 1:
beherrschbar
6%
Antwort 2:
schlimmer als die Europas
29%
Antwort 3:
eine Gefahr für die Weltwirtschaft
60%
Antwort 4:
ein nationales Problem
5%
16114 Stimmen
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Einen so hohen Anteil an amerikanischen Schuldscheinen hatte der Fonds zuletzt vor 13 Monaten. Anfang 2011 begann Gross dann, seine Bestände an US-Staatsanleihen sukzessive zu verringern, In zahlreichen Interviews begründete er sein Handeln großspurig damit, dass er für sein Heimatland ziemlich schwarz sehe. Die hohe Verschuldung der USA und die Gefahr, dass das Land seinen Status als Topschuldner mit der Bonitätsnote "AAA" verlieren könnte, mache US-Anleihen auf lange Sicht wertlos, sagte er damals.
Die Spitzennote verloren die USA auch in der Tat wenige Monate später. Aber dennoch entging Gross die größte Rally bei US-Anleihen seit neun Jahren. Sie hätte ihm auf Jahressicht einen Ertrag von 9,8 Prozent eingebracht. Schuld daran war die europäische Schuldenkrise, die Anleger scharenweise in als sicher geltende US-Anleihen trieb. Mit diesem Investoren-Vertrauen in die US-Wirtschaft hatte Gross nicht gerechnet.
Seinen Fehler bemerkte er im vergangenen Herbst - und entschuldigte sich bei seinen Anlegern in einem Brief mit dem Titel "Mea Culpa" dafür, die Lage falsch eingeschätzt zu haben. In seinem letzten Rundbrief an Kunden vom Januar rief er diese dazu auf, US-Staatsanleihen, langfristige indexgebundene US-Schuldtitel, Anleihen "hochwertiger" amerikanischer Unternehmen sowie Regionalanleihen zu kaufen.
Damit möchte Gross zum einen seinen Ruf als Anleihenkönig verteidigen, den ihm die US-Presse in der Vergangenheit verliehen hatte. Immerhin ist sein Total-Return-Fonds der weltweit größte Anleihenfonds und erwirtschaftete seit der Auflage 1987 eine durchschnittliche jährliche Rendite von 8,1 Prozent.