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Merken   Drucken   13.02.2012, 10:34 Schriftgröße: AAA

Schuldenkrise: Die Griechen haben das Fallbeil verdient

Kommentar Sie sollen sparen, ihren Staat neu erfinden, friedlich bleiben und auch noch Wachstum erzeugen. Das ist doch absurd. Es ist Zeit, das einzig Richtige zu tun: Griechenland kontrolliert in die Insolvenz zu schicken. von Frank Bremser  Frankfurt
Schwere Ausschreitungen in der griechischen Stadt Athen nach ...   Schwere Ausschreitungen in der griechischen Stadt Athen nach Abstimmung über das Sparpaket
Das Gezerre um eine Griechenland-Rettung ist nur noch eine Posse. EU und IWF fordern immer neue Spar- und Reformpläne von Griechenland. Banken und Hedge-Fonds fürchten um ihr Geld und stellen ebenfalls Forderungen. Die griechische Regierung selbst gibt stückchenweise nach, taktiert, verspricht vieles und bricht dann wieder Versprechen. Gleichzeitig geht das Land im Chaos unter.
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Und wofür das alles? Um die Euro-Zone zu retten, um den Euro zu retten, um die europäischen Banken zu retten, um das Finanzsystem vor einem Schock zu bewahren, um den Griechen eine neue wirtschaftliche Zukunft zu geben - so heißt es gebetsmühlenartig.
Schaut man sich an, was die bisherige Griechenland-Politik gebracht hat, fällt die Bilanz ausnehmend düster aus. Von einer Beruhigung kann keine Rede sehen. Nicht nur in Deutschland hetzen Boulevardpresse und auch so mancher Politiker gegen die "Pleite-Griechen".
Inzwischen denkt anscheinend kaum noch jemand darüber nach, was da eigentlich alles gewollt wird. Sicherlich sind Verwaltung, Finanzsystem und Wirtschaft des Landes in einem desolaten Zustand. Aber was sind denn das für Forderungen? Innerhalb von acht Jahren soll die Staatsverschuldung von 160 auf 120 Prozent des Bruttoinlandsprodukts sinken. Gleichzeitig wird das Steuersystem reformiert, die Verwaltung ausgedünnt, die Sozialleistungen gekürzt, und die Wirtschaft soll auch noch wachsen.

Teil 2: Hohe Kosten

  • FTD.de, 13.02.2012
    © 2012 Financial Times Deutschland,
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Kommentare
  • 15.02.2012 09:50:27 Uhr   steuerzahler xy: Griechische Mafia unerziehbar...

    Griechenland hat die EU schon bei seinem Eintritt durch falsche Haushaltsdaten betrogen und belogen. Haushaltsdisziplin ist in Griechenland ein Fremdwort. Niemand in der EU kann Griechenland erziehen. Das kann auch nicht die Aufgabe von Frau Merkel sein.
    Und der deutsche Steuerzahler sieht schon lange nicht mehr ein, warum er für Griechenland zusätzlich bluten soll. Griechenland argumentiert häufig mit der Nazi- Keule gegen Deutschland. Das ist lange vorbei, heute leben in D keine Leute mehr, die das Naziregime zu verantworten hätten. Die Junge Generation kann nicht für die Taten Hitlers haftbar gemacht werden.
    Also beendet rasch diese sinnlosen Erzeihungsversuche Griechenlands. Jedes EU- Mitglied muß vertragsgemäß die Standards der EU bezüglich Haushaltsdisziplin erfüllen. Wer dies nicht kann oder will, gehört eben nicht dazu. Da die EU durch die übrigen PIIGS schon genug belastet ist, gibt's nur eine Konsequenz: Auflösung dieser EU- Mißgeburt aus 28 nicht zusammenpassenden Staaten und Neugründung der soliden Kern EU aus den wirtschaflich stabilen Staaten: D, F und BENELUX. Nach 20 Jahren der Bewährung sehen wir weiter, welche Länder zu uns passen.
    Schluß mit den ABM- Maßnahmen für EU- Politiker aus 28 willkürlich zusammengewürfelten Staaten !

  • 14.02.2012 17:53:36 Uhr   Karin Mache: Griechenlandpleite
  • 13.02.2012 22:04:58 Uhr   Christof: Jetzt ist erst morgen
  • 13.02.2012 21:31:34 Uhr   NoBonds: Das Problem
  • 13.02.2012 18:41:18 Uhr   Delinix1: geordnete Insolvenz und die Drachme mit Hilfe...
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