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  FTD-Serie: Die Ursprünge der Finanzkrise

Sie begann bei einem kalifornischen Hypothekenanbieter und hat inzwischen Märkte in aller Welt erfasst: Die Subprime-Krise um schlecht besicherte US-Immobilienkredite betrifft längst auch andere Branchen. Unter den Opfern sind zunehmend deutsche Unternehmen.

Merken   Drucken   22.09.2008, 12:34 Schriftgröße: AAA

Finanzkrise: US-Hilfspaket macht Dollar zu schaffen  

Mit einem 700-Mrd.-$-Hilfspaket will die US-Regierung die Situation an den taumelnden Finanzmärkten wieder in den Griff bekommen. Das Risiko ist groß - auch für die US-Währung. Der Dollar fällt bereits. von Gregor Haake
Das 700-Mrd.-$-Hilfspaket der US-Regierung für die taumelnden Märkte bleibt nicht ohne Folgen für die Währung des Landes. "Im Moment gibt es große Sorgen um den US-Staatshaushalt. Das drückt auf die US-Währung", sagte Marktstratege Tobias Basse von der Nord/LB FTD.de. Kurzfristig werde der Dollar gegenüber dem Euro wohl weiter an Wert verlieren, auf Sicht von zwölf Monaten könne der Dollar jedoch wieder anziehen.
Zuletzt hatte sich der Dollar noch relativ gut behauptet. "Aber in einer Lage, da Investoren sich aus dem Finanzsektor zurückziehen und auf die tiefen Wunden dieser amerikanischen Flaggschiffbranche blicken, in einer Lage, da der private und der öffentliche Sektor massiv Kapital aufnehmen müssen und über allem die Unsicherheit der Präsidentenwahl liegt, fällt es schwer zu glauben, dass sich der Dollar weiter behauptet, während sich die Krise ausbreitet", schrieb der frühere Chefökonom des Internationalen Währungsfonds, Kenneth Rogoff, in einem Gastbeitrag für die FT.
Euro zieht kräftig an
Der Dollar fiel am Montag gegenüber dem Euro bereits. Erstmals seit dem 2. September notierte der Euro wieder über der Marke von 1,46 $. Die Gemeinschaftswährung stieg auf bis zu 1,4602 $ und war damit rund eineinhalb US-Cent teurer als im späten US-Handel am Freitag. Händler und Experten führten die Schwäche des Dollar auf eine wachsende Skepsis über die Wirksamkeit des Rettungspakets der US-Regierung und die möglichen Belastungen für den US-Haushalt zurück.
"Im Moment gibt es einen hohen Grad an Unsicherheit über den Plan. Es besteht ein Potenzial für eine signifikante Verschlechterung des US-Haushalts und infolge dessen kommt der Dollar unter Druck", sagte Währungsstratege Lee Hardman von BTM-UFJ.

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12:00:29 Kursinformationen und Charts
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JP Morgan Chase 37,61 USD   -0,66%  -0.25
  • FTD.de, 22.09.2008
    © 2008 Financial Times Deutschland,
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